Sonntag, 31. August 2008

camping experiences

Am Freitag enschieden zwei weitere Au Pairs aus meiner Ort (Suzanne aus Holland + Claudia aus Deutschland) und ich uns spontan fuer ein Campingwochenende.
Am Samstag frueh gings erstmal noch mit Aidan und seinem Freund ins Schwimmbad, ausserdem holte ich Jack und Jonah in einer sehr abenteuerlichen Fahrt vom Flughafen ab und dann konnte es am freuhen Nachmittag losgehen. Das Ziel, ein Campingplatz im 1 Stunde entfernten Ypsilanti.
Kein Camping ohne Zelt. Bloed, wenn man davon ausgeht, dass ein Zelt gestellt wird. Alles was wir vorfanden war ein Stueck Rasen. Also gings in den naechsten K - Market, dort wurde fuer unglaubliche 26 $ ein Zelt gekauft.
Auch das Zeltaufbauen bereitete keine grossen Probleme.
Und siehe da 10 Minuten spaeter stand unser eigenes Zelt.
Und wir konnten zum Baden an den See gehen.

Natuerlich wurde auch die Wasserrutsche auf ihre Rutschbarkeit getestet.Am Abend fuhren wir ins 15 Minuten entfernte Ann Arbor, eine der groesseren Stadte in Michigan und die Stadt der University of Michigan. Zuvaelligerweise hatte die Collegemannschaft an diesem Tag ein Spiel, im mit 130 000 Plaetze umfassenden Baseballstadium (eines der groessten Stadien weltweit).
Unglaublich viele gelb-blau gekleidete, junge Menschen waren auf den Strassen unterwegs. Wir suchten uns erstmal ein Restaurant. Da wir fuer amerikanische Verhaeltnisse unzumutbare 30 Minuten auf unser Essen warten mussten, gabs hinterher noch einen Smothie gratis. Den Rest des Abends genossen wir das Flair der Studentenstadt. Nach einer recht kurzen Nacht im kleinem Zelt auf dem harten Boden, wurden wir um 8 uhr von den umliegenden Amerikanern geweckt, die ihren Grill angeschmissen hatten um das Fruehstueck zuzubereiten. Wir entschlossen uns fuer ein morgendliches Schwimmen. Den sonnig-heissen Vormittag verbrachten wir wiederum am See. Auf Mittag gings dann nochmal nach Ann Arbor. Die Universitaet und der Campus sind unglaublich schoen. Genauso unbezahlbar ist ein Studium an der Uni, ohne ein Stipendium.

Blick auf den Eingang vom Hauptgebaude:

Ein kleiner Teil vom Campus

Wir konnten auch feststellen, dass sich die Amerikaner staerker mit ihrer Uni identifizieren. So tragen fast alles Studenten die blau-gelben "University of Michigan" Shirts,Pullover,Basecaps....

In den Strassen von Ann Arbor war am Nachmittag noch ein kleines Street Dance Festival.

Wir entschlossen uns spontan an einem Countrydance Workshop teilzunehmen. Ich glaub in Plauen waere mir das ziemlich peinlich gewesen, hier wo uns keiner kennt, war es ganz lustig:)
Ein tolles Wochenende, und da wir ja jetzt unser eigenes Zelt haben, wird es wohl nicht das letzte Campingwochenende gewesen sein.

Buenos tardes, Mucho gusto.

...das sind die ersten Brocken Spanisch, die ich aus der ersten Collegestunde mitgenommen habe. Der Kurs ist bunt gemixt, vom Alter (17-40) als auch von den Vorkenntnissen (4 Jahre Spanisch an der High School bis absolut keine Fremdsprachenerfahrung). Ich bin die einzige Auslaenderin und wurde glatt von der Proferssorin als Schriftfuehrerin ausgewaehlt. Dabei muss ich ziemlich aufpassen, die Sprachen nicht durcheinanderzuhauen. Es gab auch gleich nen straffen Plan, mit Tests, insgesammt 6 im Semester sowie dem Mitsemesterexamen und Abschlussexamen. Und auch solche Dinge, wie unangekuendigte Ueberpruefungen, falls wir den Anlass dazu geben, sind einem deutschen Schueler ja nicht unbekannt. Ansonsten war die erste Stunde noch recht relaxt und zum gegenseiten Vorstellen, natuerlich auf Spanisch.
Hinterher haben mich auch gleich 3 amerikansiche Maedels mit in die Cafeteria eingeladen.
Letzten Sonntag hab ich dann Elana kennen gelernt. Ich denke, mit ihr werd ich super klar kommen, sie ist auch sehr hilfsbereit. Nur leider hat sie - wie auch ihre Brueder - die Ordnung nicht erfunden. Ihr koennt euch nicht vorstellen, mit wie viel schmutzigen Sachen sie aus dem Camp zurueck kam. Es waren ganze 5 Waschmaschinen voll. Leider hab ich verpasst es zu fotographieren. Aber hier mal ein Bild, von Elanas Waesche am Freitag (von 4 Schultagen). Und da hab ich schon 6 Jeans vom Waeschekorb wieder in den Schrank einsortiert.
So ab jetzt werd ich euch auch mit meinen Waescheproblemen in Ruhe lassen. Fuer Elana und Aaron ging ja diese Woche die Schule los. Am Abend sind meist alle 4 Kinder durchs Haus gesprungen und haben alle moeglichen Schulsachen zusammengesammelt.
Jonah und Jack (mein Gastvater) hab ich Donnerstag zum Flughafen gefahren, die sind spontan mal nach New York zu den US Open geflogen. Dabei konnte ich mich noch gluecklich schaetzen, dass bereits am Mittwoch erfahren zu haben. Jonah wurde erst am Donnerstag 5:30 darueber infomiert. Ist ja keine grosse Sachen;).

Am Donnerstag hatte ich mein persoenliches Wochenhighlight. Ich bin mit Aidan und seinem Cousin zum Wasserskicamp gefahren. Dank des etwas bewoelktem Wetters, verbunden mit der Tatsache, dass zwei junge Herren im Wasserskicamp nichts zu tun hatten, durfte ich eine Stunde lang Wasserskifahren und Wakeboarden, for free. Das war richtig cool und ein besseres Armkrafttraining findet sich wohl kaum. Der special Kick war noch. dass die Jungs alles Moegliche versucht haben, mich ins Wasser purzeln zu lassen. Ist ihnen aber nur 3 mal gelungen;)
Freitag war wieder grosses Sabbatdinner bei uns im Haus, mit ca 30 Verwandten, leckerem chinesischem Essen (dass sogar fast aller geworden ist, sehr zum Leiden meiner Gastmutter, geht ja auch gar nicht, dass mal was alle wird hier) und einigen heiklen politischen Diskussionen.

Mein Freizeitprogramm fuer diese Woche war wieder bunt gemixt, Schwimmen, Treffen mit anderen Au Pairs in der Stadt, ein Open Air Classickonzert sowie erste Erfahrungen mit dem amerikansichen Kultspiel "Rock Star". Fuer alle die wie ich absolut ahnungslos sind: Jeder Teilnehmer hat ein Plasteinstrument bzw. ein Mikro, man drueckt die vorgegbenen Tasten, oder klopft auf Scheiben oder singt den Text und die Playstation gibt den kompletten Rocksong wieder. Falls das nicht geklappt hat, lags an mir. Obwohl ich im Gegensatz zu den 3 amerikansichen Mitspielern die "easy" Einstellung hatte. Komische Hobbys haben die hier...

Samstag, 23. August 2008

Startschuss Studium

Nach einigem Hin- und Her mit der Kurswahl und 5 Collegebesuchen konnte ich mich diese Woche letztendlich fuer meine beiden Favoritenkurse registrieren. Da Problem war, dass einerseits viele Kurse schon voll waren, da sich die meisten Studenten bereits eher angemeldet hatten und das man andererseits aufgrund der Uniferien schwer an die Professoren heran kam. Zuersteinmal bekam ich diese Woche die Auswertung des vorgeschriebenen Michigan Test of English, eine Punktlandung. Auf einen Punkt genau, kam ich in den Bereich, der es auslaendischen Studenten erlaubt, ohne einen Englischkurs zu besuchen, zwei Kurse aus dem gesammten Angebot zu waehlen. Das Formelle (Registrierrung, Bezahlung, Buecherwahl) war in etwa so kompliziert, wie der erste Blick in das Infoheft Sachsen "der Weg zum Abitur".
Am Donnerstag startet der Spansichkurs (4 Credits, zweimal woechentlich) und eine Woche spaeter geht der Economicskurs (3 Credits, einmal woechentlich) los.
Hier ein Bild vom nur ca 5 Minuten entfernten Campus in Royal Oak.

Trotz des zahlreichen Besuches, hatte ich diese Woche viel Freizeit. Zwar hiess es morgens bereits 5.30 aufstehen und fuer die Bande Fruehstueck vorbereiten. Allerdings waren ca 10 Uhr alle Kids aus dem Haus. An verschiedenen Orten in Detroit und Umgebung fanden die Macabi Games statt, bei denen juedische Kinder aus aller Welt Wettkaempfe in vielen verschiedenen Sportarten hatten. "Meine" Familie hatte sich sozialerweise als Gastfamilie zur Verfuegung gestellt (der Grund fuer den 5 Mann Besuch aus New York). Dank des breit gefaecherten Rahmenprogramms kamen die Jungs auch meist nicht vor 8 Uhr nach Hause. Meine Aufgabe war es dann noch dafuer zu sorgen, dass am naechsten Morgen saemtliche Sportsachen wieder sauber waren.
Mein Reich, der Waschraum. Aber alles halb so wild, der Raum hat schliesslich alles was man braucht (grosser Kuehlschrank, Telefon, Computer).
Am Abend standen dann z. B. Lagerfeuerrunden an, bei der es zur feierlichen Zelebrierung meines ersten S'more kam. (Schokolade + im Feuer erwaermte Marshmallow in zwei Krackerhaelften - gut nachvollziehbar, dass die Amerikaner entsetzt darueber waren, dass ich so eine Delikatesse nicht kannte:) Wie schon erwaehnt standen tagsueber Collegebesuche an, aber auch Baden und sonnen im oetlichen Pool. Ich glaub, die Jahreskarte wurde noch nie so haeufig benutzt. Das gleiche gilt wohl auch fuer das Fahrrad.

Klein aber fein, mit zwei Rutschen, 25 Meterbahn und Sprungbrett sowie 10 rote "Lifeguards", damit auch wirklich nichts passiert. Amuesant ist auch, dass alle 1,5 Stunden 15 minuten "adultsswim" ist, wobei alle unter 18 jahren, das Wasser verlassen muessen. Ausserdem hab ich mich, diese Woche im oertlichen Sports- und Countryclub angemeldet. Die 30 $ Monatsbeitrag enthalten Nutzung der Schwimm- und Turnhalle (mit 200m Laufbahn), Fitnessgeraete, Trainnningsteilnahme (z.B. Volleyball oder Basketball) und Kurse (Stepaerobic, Aquafitness, Salsa,...). Da es leider mit der Collegemannschaft Volleyball nicht geklappt hat, einerseits wegen der unguensitgen Trainingszeiten, andererseits haette ich Vollzeitstudent sein muessen, will ich versuchen soviel wie moeglich von diesem Sportangebot zu nutzen, vorallem das 2 mal woechentliche Volleyballtraining.
Gestern Abend gings dann 30 Meilen antlang des Highway zu einem niedlichen, kleinen Konzert. 2 tolle Gitarristen stellten ihr neues Album vor. Ein Amerikaner, der an dem selben College ist, hatte mich gefragt. 3 Studen richtig gute Musik, inklusive Locationwechsel. Aufgrund des Wetters wurde aus "open Air" ein "inside the church".

Zum Abendessen gings in den "Red Dog Sallon", eine Art Pub. Dort erwartete uns dann das zweite Konzert.

Nach Gemuese im Salat hab ich leider vergeblich gesucht.

Wieder einmal musste ich diese Woche feststellen, dass ich wahrscheinlich fuer die amerikanische Lebensweise nicht so richtig geschaffen wurde. Nachem bereits eine Kloospuelung unter meiner Nutztung ihren Dienst versagt hat (die Klossspuelungen hier sind mir echt unheimlich), sowie meine anhaltende Unkenntnis ueber die Benutzung der Fernsehgeraete (nach einer halben Stunde Beschaeftigung mit der touch screen Fernbedienung bin ich jetzt immerhin in der Lage die Teile auszuschalten) sind mir seit diese Woche auch die Briefmarkenautomaten suspekt. 50 Cent hineingesteckt und in guter Hoffnung eine 50 Cent Briefmarke zu erhalten, spuckte mir das Teil, 50 1 Cent Briefmarken aus. Wer also Interesse an 1 Cent Briefmakren mit dem Motiv "Tiffanies Lamb" haben sollte, solle sich bitte bei mir melden!
Heute Abend kommt dann Elana wieder und ich darf morgen....richtig....Waesche waschen. Und da duerfte bei 2 Monaten Camp in Kanada einiges zusammengekommen sein. Ab Montag beginnt fuer die beiden Grossen die Schule. Die Kleinen duerfen noch eine Woche Entertainment by Alex geniessen.

Allen fleissigen Lesern, fuer die ab Montag auch wieder der Ernst des Lebens losgeht, wuensche ich einen guten Schulstart!!! Und den Lehren sei mit dem abschliessenden Bild gezeigt, welch wunderbares Leben sie in Deutschland haben, da sie nicht wie ihre amerikanische Kollegen dem Ausverkauf zur Verfuegung gestellt werden


Sonntag, 17. August 2008

Alles bestens im Westen

Entgegen mancher Vermutungen bin ich noch nicht Praesident (und ja bester Onkel ich kenn dich auch noch - hab ueprigens auf deinen blog geschrieben:), nur die Zeit vergeht hier so schnell, dass mir heute erst aufgefallen ist, dass ich seit einer Woche hier nichts mehr veroeffentlicht hatte. Seit dieser Woche ist ja die Jungenbande vollstaendig...und ich muss sagen ich freu mich, dass das Elana bald wieder kommt. Aaron (der Aelteste) fuehlt sich schon etwas sehr cool mit seinen 15 Lenzen. Im Gegensatz zu den beiden anderen, komm ich an ihn auch noch nicht so wirklich ran. Das wird sicherlich besser, wenn die Schule wieder losgeht und hier wieder feste Regeln herrschen. Die Woche war ordentlich gefuellt mit Golfcamp, Tennisunterrricht und teilweise noch Fussballtraining am Abend. Um die Mittagszeit hatte ich wieder Zeit um verschiedene Dinge zu erledigen und zu Relaxen.
Das Wochenende hatte ich frei...naja zumindest formell, gewisse Dinge mussten doch erledigt werden. Seit heute haben wir hier Besuch, drei 15- bzw. 16-jaehrige Jungs, ein 14-jaehriges Maedchen und eine dazugehoerige Mutter. Da musste natuerlich vorher alles tiptop aufgeraeumt sein. Sie bleiben bis Freitag (Im Moment laeuft hier so eine Art Miniolympiade, wo sie alle daran teilnehmen). Das heisst die Woche ist ordentlich Action angesagt.

Gestern Nachmittag traf ich mich mit einem anderen Au Pair aus der Ukraine. Zuerst ging es zur Woodward Avenue (eine riessig lange und 4 spurige Strasse, die bis Detroit fuehrt). Dort war ein riessiges Autospektakel, bei dem Autofreaks aus der ganzen USA bereits seit Mittwoch an der Strasse zelten. Eine ca 20 Meilen lange Strasse ein einziges Volksfest. Hier ein paar Auszuege

Und wie ihr seht, dass Wetter ist auch bestens. Weiter gings dann nach Detroit Downtown. Dort zeigte mir Ivana einige nette Ecken aber auch Strassen wo man besser nicht allein langgeht (und das waren nicht wenige). Ich sag mal Detroit Downtown wird seinem Ruf gerecht (vorallem abends) man kann es einmal gesehen haben, hier in der Gegend gibt es aber unzaehlig viele andere schoene Orte. Eine schoenen Ausklang fand der Tag mit dem Baseballspiel der Detroit Tigers, im Tigersstadium mitten in Detroit. Dort trafen wir uns mit unserem Cluster (ca 20 Au Pairs aus aller Welt + Linn unsere Counslerin). Das Stadium war einfach mal nur "amazing". Von unserem Plaetzen aus hatten wir einen Top Ueberblick ueber die Skyline von Detroit (da sah das ganze schon gleich viel besser aus, als zu Fuss durch die Strassen gehend). Leider muss ich gestehen, dass mir die Regeln trotz erklarungsversuche und ueber drei Stunden spieldauer nicht ganz klar geworden sind. Somit war ich dankbar ueber die grossen Leinwandanzeigen wie etwa "Game Over" und "Tigers won". Mit einem atemberaubenden Feuerwerk wurde der Sieg der Tigers gefeiert.

Blick von Detroit aus nach Kanada (im Hintergrund die Bruecke die USA und Kanada verbindet)Ein recht netter und gut besuchter Marktplatz am Fluss vor der Slyline von Detroit vor dem Tigers Stadium
" Go Tigers Go" (amerikanisch beleibte Frau mit stylishen Hut = Linn)

Blick auf das abendliche Detroit von unseren Plaetzen aus


mit Manuela aus Oesterreich vor dem Spielfeld posend

...und ehe wir uns versehen hatten, hatten wir auch schon "Fans" , an dieser Stelle koennten jetzt 10 weitere aehnliche Bilder folgen:) - That's Detroit


Na wenn dieser agressive Kampftiger dem Gegner mal keine Angst einfloest...

Heute (am Sonntag) hiess es dann auf zum Petterson Lake. Dort erwartete uns ein Treffen einiger Au Pairs aus ganz Michigan. Zuerst gab es einmal warme Sandwiches in einem Ort namens "Hell'

weiter gings dann mit diesem Bus und einem betrunkenem Busfahrer (wussten wir leider vorher nicht - haette uns aber spaetestens bei seinem Fahrstil klar werden koennen) zum See. Dort wurden uns freudlicher Weise zwei Junge Herren Amerikaner bereitgestellt. Ok, wir hatten nicht viel von denen, die dienten dann eher zur Animation der Brasilianerinnen. Spass hatten wir trotzdem, beim Kanufahren, Baden, Sonnen, Relaxen,... Wieder in "Hell" angekommen (diesmal mit einem nuechternen Busfahrer), gabs fuer jeden noch ein Eis (special clou - die Waffel wurde frisch im Waffeleisen gemacht *mmhhh*) und dann gings auch schon wieder nach Hause.

Die neue Woche startet morgen bereits um 5:30 mit der verdoppelten Zahl an Jungs, einem weiteren Maedchen, viel taeglicher Waesche (die Sportsachen muessen taeglich gewaschen werden und amerikanische Kinder ziehen sich ca. 5 mal am Tag um), einer grossen Menge an Essen + Betten machen und noch mehr zum Aufraeumen. Und wie immer garantiert keiner langen Weile:)

Sonntag, 10. August 2008

Der Beweis - Ich war da!


Das mega
GOLFEVENT,
in unmittelbarer
Naehe,

und ich
war dabei!!!

weiter Infos
siehe unten







Der Beweis - Ich war da!



Neue Woche, neue Herausforderungen

Meine erste richtige Au Pair Woche ist jetzt vorbei.
Am Freitag Abend erlebten ich mein erstes Sabbat Dinner.
Etwa 20 Personen waren bei uns im Haus und nach der Zeremonie mit Gesang, Wein und Brot gab es lecker Essen (teilweise made by alex=)
Am Samstag war ich dann den ganzen Tag mit meiner Familie zum 90th PGA Championship.(Professional Golfers Association of America). *Ich erwarte, dass ihr etwas beeindruckt seit* ;-). Das ist so toll, dass von Montag bis Sonntag geschaetzte 500 000 Menschen 125 Dollar fuer eine Eintrittskarte ausgeben. Sogar Tiger Woods war da, aus verletzungsgruenden leider nur als Zuschauer. Da mein Gastvater die Woche ueber im Medical Service taetig war, hatten wir kostenlos VIP Karten. Das hiess, ich durfte eine halbe Stunde unter proffesioneller Anleitung den Golfschlaeger schwingen (und habe dannach beschlossen meine Golfkarriere wieder an den Nagel zu haengen, ich bleib bei Minigolf). Ausserdem gabs noch kostenlos Dinner in der American Express Card Lounge, mit Shrimps und ganz viel anderem mir leider unbekannten Zeugs. Hier noch ein Tipp an alle maennlichen Leser: Noch keine Ahnung wie ihr eurer golfbegeisterten Freundin einen Heiratsantrag machen sollt? Geht mit ihr zur PGA und engagiert einen Hubschrauber mit einem Schriftzug im Schleptau (Schatz willst du mich heiraten? - oder aehnliches,eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt), der dann eine Stunde ueber den Koepfen aller Menschen herumfliegt. *Wenn das mal kein Tipp ist* :)
Ich fuer meinen Teil muss gestehen, dass mir der Sinn des Golfspielens bislang verwehrt blieb, ausser natuerlich "sehen und gesehen werden".
Heute war dann mal Zeit zum relaxen, ausschlafen, zimmer einrichten und Erinnerunsgbuch gestalten. Nachher holen wir Aaron vom Flughafen ab, der kommt aus LA wieder. Damit waere dann die Bande zu 75% vollstaendig.
Ab Morgen haben dann die drei Jungs Golfcamp (...ich komm einfach nicht los von dem Sport). Das wird ne ganz angenehme Woche. Ich fahr sie frueh auf 9 uhr dorthin und hol sie am Nachmittag wieder ab, zwischendrin steht nur noch Aufraeumen und Waesche waschen auf dem Arbeitsplan.
Morgen frueh steht dann der Michigan English Test an und am Dienstag gehts zum Probetraining der Collegemannschaft Volleyball.
Ich werde natuerlich wie gewohnt berichten...

Mittwoch, 6. August 2008

Ich dachte sowas gibt es nur bei MTV...

Nachdem die beiden Jungs wie ueblich 2 Stunden Wasserskicamp am Morgen hatten, ging es heute dannach weiter zu ihrem Cousin. Dort erwartete mich ein Haus, besser Palast, wie man es sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Es ging los mit geschaetzten 10 Autos vor der Tuer. Bei einer kleinen Hausfuehrung zeigte Aidan mir die hauseigene Turnhalle, Schwimmhalle, den Fitnessraum, das Kino sowie unzaehlige weitere Raeume. Zum Glueck hatten wir nicht viel Zeit (sonst haette ich mich noch unzaehlig oefter verlaufen). Weiter gings mit Cousin und Tante zum Golfen. Dort fuehlte ich mich ein weiteres Mal wie im falschen Film. Gerade vor der Eingangstuer zum Golfcenter geparkt, holte ein Angestellter die Golfausruestungen aus dem Kofferraum, ein weiterer oeffnete meine Fahrertuer, nahm meinen Schluessel und ehe ich mich versah fuhr er auch schon das Auto weg. Nachdem dann die 3 Jungs unter meiner Golflaienbetrachtung die Privatstunde beendet hatten, kam auch sofort das Auto wieder angefahren. Das zwischendurch Eis und kalte Getraenke gebracht wurden, versteht sich von selbst. *Amazing*
Am Abend folgte dann noch die uebliche Privatstunde Tennis.
Gestern war ich mit oesterreichischer Begleitung das erste Mal hier in einer grossen Shoppingmall. Das ich mich eigentlich noch zurueck halten wollte, gelang mir natuerlich nicht. Das ist aber auch echt mies, dass die hier so unglaublich tolle und preiswerte Sachen haben:). Der Schreck des Tages erwartete uns vor einem Szeneladen. Da geben doch tatsaechlich Tokiohotel am 13. August ein Konzert in dieser Mall, unglaublich , nicht mal in Amerika ist man vor denen sicher. Zu spaeterer Stunde war ich dann noch bei einem netten internationalen Au Pair Treffen in einem Starbucks.
Morgen frueh sind die Jungs und mein Gastvater zu einem Golftuernier der US Open Golfserie, da werd ich mich dann im College regestrieren, mein Konto eroefnnen und meine Social Security Number beantragen, dann bin ich ganz offiziell ein "EduCare in America".

Dienstag, 5. August 2008

Sonntag, 3. August 2008

wie versprochen sind hier die ersten Bilder aus Amerika.
Mit Bildern von der Familie muss ich erstmal noch ein bisschen vorsichtig sein.
(Ich muss erstmal noch herausfinden ob die Gasteltern, die Bilder mit 23 bzw. 17 Weintrauben im Mund von Jonah bzw. Aidan genauso lustig finden wie die Kinder).
Gestern gabs eine kleine Willkommens- und Verabschiedungsparty. Dort hatte ich die Moeglichkeit die Nachbarn, etwas Verwandschaft und zwei weitere Au pairs kennen zu lernen.
Mit dem Autofahren komm ich immer besser zu recht, so ein Daimler Chrysler Van ist schon was anderes als ein kleiner Opel Corsa. Allerdings muss ich sagen, dass hier zurzeit noch alle Strassen ziemlich gleich ausschauen. Auch sind die Regeln auf der Strasse etwas anders als wir es von Europa gewohnt sind. Heute Abend sind wir zum Essen eingeladen und ab morgen gehts dann richtig los. Die beiden Jungs sind im Wasserski-Daycamp und ich werde Fahrdienst sein, ausserdem muss ich mich um deren Zimmer und die Waesche kuemmern.
Und zwischendurch wird bestimmt mal ein Poolbesuch drin sein, ich muss ja schliesslich das tolle Wetter ausnutzen.

Ein paar erste bildhafte Eindruecke











































Von oben nach unten:
1.Ground Zero, wo einst die ueber 500m hohen Twin Towers standen (besonders beeindruckend sind die vorher - nachher Bilder wo man den grossen Einschnitt in das Stadtbild erkennt)
2. In Stamford vor der Shoppingmall
3.kleiner Flirt mit der amerikanischen Polizei vor dem Rockefeller Center
4."On the Top of the Rock" ,eines der zahlreichen Skylinebilder von der Aussichtsplattform des Rockefeller Center, leider war es an dem Tag etwas nebelig
5. stolzer Besitzer eines stylishen Hard Rock Cafe New York Shirts
6. naechtliche Aufnahme des Time Square

Freitag, 1. August 2008

Und weiter gehts in meine zukuenftige Heimat

Nach einer ziemlich beeindruckenden New York Tour (Bilder folgen sobald ich Zeit habe), (zu) vielen wichtigen und unwichtigen Informationen waehrend der Orientation und einigen netten Kontakten, ging es gestern Abend weiter nach Detroit. Dies sollte noch eine kleine Herausforderung darstellen, da ich zum einen Gepeackaufpreis zahlen musste, zum anderen mein komplettes Handgepeack auskippen durfte (wegen eines Magneten), mein Handgepeack dann zur Belustigung der Airlines Mitarbeiter wieder einsammeln durfte und zu Guter letzt sassen wir bereits 2 Stunden im Flieger bevor es endlich losgehen konnte. Dafuer war der Empfang umso schoener. Die ganze Familie (ausser die beiden grossen Kinder , die im Ulraub sind), samt Au Pair empfing mich mit einem Grossen Willkommensschild. Die bieden Jungs kuemmerten sich sofort um mein Gepeack (die sind ja beide sooooo niedlich:) und dann gings im Van ab nach Hause. Dort angekommen folgte eine kleine Haustour. Ich glaub ich werd mich in den ersten Tagen des oefteren verlaufen. Mein Zimmer erwartete mich mit einigen kleinen Ueberaschungen und einem begehbaren Kleiderschrank!!! Heute frueh fuhr ich dann noch mit dem alten Au Pair den Kleinsten zum Golfcamp (der war ganz aufgeregt wegen des grossen Wettbewerbs heute). Dann kam erstmal meine Counslerin vorbei. Jetzt gabs noch eine kleine Einweisung in die haeauslichen Gegebenheiten. In ein paar Minuten werd ich dann eine Fahrstunde mit einem extra engagierten Fahrlerer haben, der mir auch einige wichtig Pleatze zeigt. Ich muss gestehen, dass ich mich von der riessigen Informationsfuelle gerade noch ein bisschen erschlagen fuehle, aber ich bin mir sicher, dass legt sich in den neachsten Tagen und Wochen. Die Familie macht einen tollen Eindruck, sehr bussy, aber total lieb. Und die Regeln fuer mich sind alle im Rahmen. Jetzt gehts erstmal zum ersten Autofahren. Heute Abend bin ich dann schon mit den beiden kleinen Jungs alleine. Ich bin gespannt wie das wird.
P.S.: Vielen Dank fuer eure fleissigen Kommentare!