Unglaublich viele gelb-blau gekleidete, junge Menschen waren auf den Strassen unterwegs. Wir suchten uns erstmal ein Restaurant. Da wir fuer amerikanische Verhaeltnisse unzumutbare 30 Minuten auf unser Essen warten mussten, gabs hinterher noch einen Smothie gratis. Den Rest des Abends genossen wir das Flair der Studentenstadt.Sonntag, 31. August 2008
camping experiences
Unglaublich viele gelb-blau gekleidete, junge Menschen waren auf den Strassen unterwegs. Wir suchten uns erstmal ein Restaurant. Da wir fuer amerikanische Verhaeltnisse unzumutbare 30 Minuten auf unser Essen warten mussten, gabs hinterher noch einen Smothie gratis. Den Rest des Abends genossen wir das Flair der Studentenstadt.Buenos tardes, Mucho gusto.
Hinterher haben mich auch gleich 3 amerikansiche Maedels mit in die Cafeteria eingeladen.
Letzten Sonntag hab ich dann Elana kennen gelernt. Ich denke, mit ihr werd ich super klar kommen, sie ist auch sehr hilfsbereit. Nur leider hat sie - wie auch ihre Brueder - die Ordnung nicht erfunden. Ihr koennt euch nicht vorstellen, mit wie viel schmutzigen Sachen sie aus dem Camp zurueck kam. Es waren ganze 5 Waschmaschinen voll. Leider hab ich verpasst es zu fotographieren. Aber hier mal ein Bild, von Elanas Waesche am Freitag (von 4 Schultagen). Und da hab ich schon 6 Jeans vom Waeschekorb wieder in den Schrank einsortiert.
Jonah und Jack (mein Gastvater) hab ich Donnerstag zum Flughafen gefahren, die sind spontan mal nach New York zu den US Open geflogen. Dabei konnte ich mich noch gluecklich schaetzen, dass bereits am Mittwoch erfahren zu haben. Jonah wurde erst am Donnerstag 5:30 darueber infomiert. Ist ja keine grosse Sachen;).
Am Donnerstag hatte ich mein persoenliches Wochenhighlight. Ich bin mit Aidan und seinem Cousin zum Wasserskicamp gefahren. Dank des etwas bewoelktem Wetters, verbunden mit der Tatsache, dass zwei junge Herren im Wasserskicamp nichts zu tun hatten, durfte ich eine Stunde lang Wasserskifahren und Wakeboarden, for free. Das war richtig cool und ein besseres Armkrafttraining findet sich wohl kaum. Der special Kick war noch. dass die Jungs alles Moegliche versucht haben, mich ins Wasser purzeln zu lassen. Ist ihnen aber nur 3 mal gelungen;)
Freitag war wieder grosses Sabbatdinner bei uns im Haus, mit ca 30 Verwandten, leckerem chinesischem Essen (dass sogar fast aller geworden ist, sehr zum Leiden meiner Gastmutter, geht ja auch gar nicht, dass mal was alle wird hier) und einigen heiklen politischen Diskussionen.
Mein Freizeitprogramm fuer diese Woche war wieder bunt gemixt, Schwimmen, Treffen mit anderen Au Pairs in der Stadt, ein Open Air Classickonzert sowie erste Erfahrungen mit dem amerikansichen Kultspiel "Rock Star". Fuer alle die wie ich absolut ahnungslos sind: Jeder Teilnehmer hat ein Plasteinstrument bzw. ein Mikro, man drueckt die vorgegbenen Tasten, oder klopft auf Scheiben oder singt den Text und die Playstation gibt den kompletten Rocksong wieder. Falls das nicht geklappt hat, lags an mir. Obwohl ich im Gegensatz zu den 3 amerikansichen Mitspielern die "easy" Einstellung hatte. Komische Hobbys haben die hier...
Samstag, 23. August 2008
Startschuss Studium
Klein aber fein, mit zwei Rutschen, 25 Meterbahn und Sprungbrett sowie 10 rote "Lifeguards", damit auch wirklich nichts passiert. Amuesant ist auch, dass alle 1,5 Stunden 15 minuten "adultsswim" ist, wobei alle unter 18 jahren, das Wasser verlassen muessen. Ausserdem hab ich mich, diese Woche im oertlichen Sports- und Countryclub angemeldet. Die 30 $ Monatsbeitrag enthalten Nutzung der Schwimm- und Turnhalle (mit 200m Laufbahn), Fitnessgeraete, Trainnningsteilnahme (z.B. Volleyball oder Basketball) und Kurse (Stepaerobic, Aquafitness, Salsa,...). Da es leider mit der Collegemannschaft Volleyball nicht geklappt hat, einerseits wegen der unguensitgen Trainingszeiten, andererseits haette ich Vollzeitstudent sein muessen, will ich versuchen soviel wie moeglich von diesem Sportangebot zu nutzen, vorallem das 2 mal woechentliche Volleyballtraining.
Gestern Abend gings dann 30 Meilen antlang des Highway zu einem niedlichen, kleinen Konzert. 2 tolle Gitarristen stellten ihr neues Album vor. Ein Amerikaner, der an dem selben College ist, hatte mich gefragt. 3 Studen richtig gute Musik, inklusive Locationwechsel. Aufgrund des Wetters wurde aus "open Air" ein "inside the church".
Nach Gemuese im Salat hab ich leider vergeblich gesucht.
Wieder einmal musste ich diese Woche feststellen, dass ich wahrscheinlich fuer die amerikanische Lebensweise nicht so richtig geschaffen wurde. Nachem bereits eine Kloospuelung unter meiner Nutztung ihren Dienst versagt hat (die Klossspuelungen hier sind mir echt unheimlich), sowie meine anhaltende Unkenntnis ueber die Benutzung der Fernsehgeraete (nach einer halben Stunde Beschaeftigung mit der touch screen Fernbedienung bin ich jetzt immerhin in der Lage die Teile auszuschalten) sind mir seit diese Woche auch die Briefmarkenautomaten suspekt. 50 Cent hineingesteckt und in guter Hoffnung eine 50 Cent Briefmarke zu erhalten, spuckte mir das Teil, 50 1 Cent Briefmarken aus. Wer also Interesse an 1 Cent Briefmakren mit dem Motiv "Tiffanies Lamb" haben sollte, solle sich bitte bei mir melden!
Heute Abend kommt dann Elana wieder und ich darf morgen....richtig....Waesche waschen. Und da duerfte bei 2 Monaten Camp in Kanada einiges zusammengekommen sein. Ab Montag beginnt fuer die beiden Grossen die Schule. Die Kleinen duerfen noch eine Woche Entertainment by Alex geniessen.
Allen fleissigen Lesern, fuer die ab Montag auch wieder der Ernst des Lebens losgeht, wuensche ich einen guten Schulstart!!! Und den Lehren sei mit dem abschliessenden Bild gezeigt, welch wunderbares Leben sie in Deutschland haben, da sie nicht wie ihre amerikanische Kollegen dem Ausverkauf zur Verfuegung gestellt werden
Sonntag, 17. August 2008
Alles bestens im Westen
Das Wochenende hatte ich frei...naja zumindest formell, gewisse Dinge mussten doch erledigt werden. Seit heute haben wir hier Besuch, drei 15- bzw. 16-jaehrige Jungs, ein 14-jaehriges Maedchen und eine dazugehoerige Mutter. Da musste natuerlich vorher alles tiptop aufgeraeumt sein. Sie bleiben bis Freitag (Im Moment laeuft hier so eine Art Miniolympiade, wo sie alle daran teilnehmen). Das heisst die Woche ist ordentlich Action angesagt.
Und wie ihr seht, dass Wetter ist auch bestens. Weiter gings dann nach Detroit Downtown. Dort zeigte mir Ivana einige nette Ecken aber auch Strassen wo man besser nicht allein langgeht (und das waren nicht wenige). Ich sag mal Detroit Downtown wird seinem Ruf gerecht (vorallem abends) man kann es einmal gesehen haben, hier in der Gegend gibt es aber unzaehlig viele andere schoene Orte. Eine schoenen Ausklang fand der Tag mit dem Baseballspiel der Detroit Tigers, im Tigersstadium mitten in Detroit. Dort trafen wir uns mit unserem Cluster (ca 20 Au Pairs aus aller Welt + Linn unsere Counslerin). Das Stadium war einfach mal nur "amazing". Von unserem Plaetzen aus hatten wir einen Top Ueberblick ueber die Skyline von Detroit (da sah das ganze schon gleich viel besser aus, als zu Fuss durch die Strassen gehend). Leider muss ich gestehen, dass mir die Regeln trotz erklarungsversuche und ueber drei Stunden spieldauer nicht ganz klar geworden sind. Somit war ich dankbar ueber die grossen Leinwandanzeigen wie etwa "Game Over" und "Tigers won". Mit einem atemberaubenden Feuerwerk wurde der Sieg der Tigers gefeiert.
...und ehe wir uns versehen hatten, hatten wir auch schon "Fans" , an dieser Stelle koennten jetzt 10 weitere aehnliche Bilder folgen:) - That's Detroit
Na wenn dieser agressive Kampftiger dem Gegner mal keine Angst einfloest...
Heute (am Sonntag) hiess es dann auf zum Petterson Lake. Dort erwartete uns ein Treffen einiger Au Pairs aus ganz Michigan. Zuerst gab es einmal warme Sandwiches in einem Ort namens "Hell'
weiter gings dann mit diesem Bus und einem betrunkenem Busfahrer (wussten wir leider vorher nicht - haette uns aber spaetestens bei seinem Fahrstil klar werden koennen) zum See. Dort wurden uns freudlicher Weise zwei Junge Herren Amerikaner bereitgestellt. Ok, wir hatten nicht viel von denen, die dienten dann eher zur Animation der Brasilianerinnen. Spass hatten wir trotzdem, beim Kanufahren, Baden, Sonnen, Relaxen,... Wieder in "Hell" angekommen (diesmal mit einem nuechternen Busfahrer), gabs fuer jeden noch ein Eis (special clou - die Waffel wurde frisch im Waffeleisen gemacht *mmhhh*) und dann gings auch schon wieder nach Hause.
Sonntag, 10. August 2008
Neue Woche, neue Herausforderungen
Am Freitag Abend erlebten ich mein erstes Sabbat Dinner.
Etwa 20 Personen waren bei uns im Haus und nach der Zeremonie mit Gesang, Wein und Brot gab es lecker Essen (teilweise made by alex=)
Am Samstag war ich dann den ganzen Tag mit meiner Familie zum 90th PGA Championship.(Professional Golfers Association of America). *Ich erwarte, dass ihr etwas beeindruckt seit* ;-). Das ist so toll, dass von Montag bis Sonntag geschaetzte 500 000 Menschen 125 Dollar fuer eine Eintrittskarte ausgeben. Sogar Tiger Woods war da, aus verletzungsgruenden leider nur als Zuschauer. Da mein Gastvater die Woche ueber im Medical Service taetig war, hatten wir kostenlos VIP Karten. Das hiess, ich durfte eine halbe Stunde unter proffesioneller Anleitung den Golfschlaeger schwingen (und habe dannach beschlossen meine Golfkarriere wieder an den Nagel zu haengen, ich bleib bei Minigolf). Ausserdem gabs noch kostenlos Dinner in der American Express Card Lounge, mit Shrimps und ganz viel anderem mir leider unbekannten Zeugs. Hier noch ein Tipp an alle maennlichen Leser: Noch keine Ahnung wie ihr eurer golfbegeisterten Freundin einen Heiratsantrag machen sollt? Geht mit ihr zur PGA und engagiert einen Hubschrauber mit einem Schriftzug im Schleptau (Schatz willst du mich heiraten? - oder aehnliches,eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt), der dann eine Stunde ueber den Koepfen aller Menschen herumfliegt. *Wenn das mal kein Tipp ist* :)
Ich fuer meinen Teil muss gestehen, dass mir der Sinn des Golfspielens bislang verwehrt blieb, ausser natuerlich "sehen und gesehen werden".
Heute war dann mal Zeit zum relaxen, ausschlafen, zimmer einrichten und Erinnerunsgbuch gestalten. Nachher holen wir Aaron vom Flughafen ab, der kommt aus LA wieder. Damit waere dann die Bande zu 75% vollstaendig.
Ab Morgen haben dann die drei Jungs Golfcamp (...ich komm einfach nicht los von dem Sport). Das wird ne ganz angenehme Woche. Ich fahr sie frueh auf 9 uhr dorthin und hol sie am Nachmittag wieder ab, zwischendrin steht nur noch Aufraeumen und Waesche waschen auf dem Arbeitsplan.
Morgen frueh steht dann der Michigan English Test an und am Dienstag gehts zum Probetraining der Collegemannschaft Volleyball.
Ich werde natuerlich wie gewohnt berichten...
Mittwoch, 6. August 2008
Ich dachte sowas gibt es nur bei MTV...
Am Abend folgte dann noch die uebliche Privatstunde Tennis.
Gestern war ich mit oesterreichischer Begleitung das erste Mal hier in einer grossen Shoppingmall. Das ich mich eigentlich noch zurueck halten wollte, gelang mir natuerlich nicht. Das ist aber auch echt mies, dass die hier so unglaublich tolle und preiswerte Sachen haben:). Der Schreck des Tages erwartete uns vor einem Szeneladen. Da geben doch tatsaechlich Tokiohotel am 13. August ein Konzert in dieser Mall, unglaublich , nicht mal in Amerika ist man vor denen sicher. Zu spaeterer Stunde war ich dann noch bei einem netten internationalen Au Pair Treffen in einem Starbucks.
Morgen frueh sind die Jungs und mein Gastvater zu einem Golftuernier der US Open Golfserie, da werd ich mich dann im College regestrieren, mein Konto eroefnnen und meine Social Security Number beantragen, dann bin ich ganz offiziell ein "EduCare in America".
Dienstag, 5. August 2008
Sonntag, 3. August 2008
Mit Bildern von der Familie muss ich erstmal noch ein bisschen vorsichtig sein.
(Ich muss erstmal noch herausfinden ob die Gasteltern, die Bilder mit 23 bzw. 17 Weintrauben im Mund von Jonah bzw. Aidan genauso lustig finden wie die Kinder).
Gestern gabs eine kleine Willkommens- und Verabschiedungsparty. Dort hatte ich die Moeglichkeit die Nachbarn, etwas Verwandschaft und zwei weitere Au pairs kennen zu lernen.
Mit dem Autofahren komm ich immer besser zu recht, so ein Daimler Chrysler Van ist schon was anderes als ein kleiner Opel Corsa. Allerdings muss ich sagen, dass hier zurzeit noch alle Strassen ziemlich gleich ausschauen. Auch sind die Regeln auf der Strasse etwas anders als wir es von Europa gewohnt sind. Heute Abend sind wir zum Essen eingeladen und ab morgen gehts dann richtig los. Die beiden Jungs sind im Wasserski-Daycamp und ich werde Fahrdienst sein, ausserdem muss ich mich um deren Zimmer und die Waesche kuemmern.
Und zwischendurch wird bestimmt mal ein Poolbesuch drin sein, ich muss ja schliesslich das tolle Wetter ausnutzen.
Ein paar erste bildhafte Eindruecke
Von oben nach unten:
1.Ground Zero, wo einst die ueber 500m hohen Twin Towers standen (besonders beeindruckend sind die vorher - nachher Bilder wo man den grossen Einschnitt in das Stadtbild erkennt)
2. In Stamford vor der Shoppingmall
3.kleiner Flirt mit der amerikanischen Polizei vor dem Rockefeller Center
4."On the Top of the Rock" ,eines der zahlreichen Skylinebilder von der Aussichtsplattform des Rockefeller Center, leider war es an dem Tag etwas nebelig
5. stolzer Besitzer eines stylishen Hard Rock Cafe New York Shirts
6. naechtliche Aufnahme des Time Square
Freitag, 1. August 2008
Und weiter gehts in meine zukuenftige Heimat
P.S.: Vielen Dank fuer eure fleissigen Kommentare!
