Freitag, 4. September 2009

Rastlos in Seattle

Alles lief glatt an der Grenze und so trafen wir spaet Abends im tropisch warmen Seattle ein. Zum Glueck war das Hotel schnell gefunden und unser Schlafnachholebedarf war groesser als die nicht vorhanden Klimaanlage. Der darauffolgende Tag sollte alle Hitzerekorde der Stadtgeschichte uebertrumpfen. Die logische Konsequenz: ein Tag am Strand. Das Wassertaxi bzw. der Shuttle Bus brachten uns zum Alki Beach mit Blick auf die Space Needle.

 Im periodischen Abstand von 20 Minuten meisterten wir einen Temperaturunterschied von 30 Grad Celcius. (Wassertempertaur des Pazifiks: 11 Grad, Aussentemperatur: 41). 
Die letzte Faehre brachte uns zurueck nach Seattle Downtown, von wo wir den Weg zu Stephanie and Andras' Appartment antraten. Sie waren unsere Gastgeber fuer die naechsten 3 Tage, die wir ueber die Internet Community "Couchsurfing" kennen gelernt haben. Nach 4 (!!!) Tagen des Einkleidens by Alex bekam Franzi tatsaechlich in jener Nacht um 1 (!!!) Uhr ihren Koffer zurueck... auch schoen. Der nachste Tag begruesste uns erneut mit dem herrlichsten Wetter, welches Wir nutzten um den wohl schoensten amerikanischen Markt, dem Farmers & Pike Place Market eine Besuch abzustatten. 


Um Mittag trafen wir uns mit Stephanie die uns ueber den Markt, nach Old Downtown
 inklusive Eisessen und zurueck zu ihrem Appartment fuehrte. Auf dem Weg dorthin liefen wir entlang der Waterfront wo wir einer einladenden Badebucht einfach nicht widerstehen konnten. 
Als kleiner Dank fuer die unglaubliche Gastfreundschaft, Grosszuegigkeit und Hilfsbereitschaft der beiden Gastgeber nahmen wir die Dinnergestaltung in unsere Hand: Es gab gefuellte Paprikaschoten und zum Dessert Vanilleeis mit heissen Himbeeren. 


Zum Ausklang des Tage genossen wir die hervoragende Sicht auf Seattle bei Sonnenuntergang mit der Silhouette der Olympic Mountains.

Am mehr oder weniger fruehen Morgen des naechsten Tages hatten wir uns in den Kopf gesetzt uns sportlich zu betaetigen: Kanufahren stand auf dem Programm. Nach einigen Startschwierigkeiten und Seevermessungen, paddelten wir seelenruhig ueber den Lake Union und genossen die Sicht auf Seattle, diesmal von der anderen Seite.
 2 Stunden reichten fuer den Anfang der Ruderkarriere. Der naechste Punkt auf dem Tagesplan und ein Muss fuer alle Seattlebesucher: die Touristenattraktion Space Needle. Ueberraschenderweise hatten wir eine super Aussicht auf die Stadt (diesmal von oben :).

 Zurueck am Hause der Gastgeber hatte Stephanie ganz amerikanisch "Mac and Cheese" vorbereitet. Später im Kino schliefen abwechselnd Alex und Franzi beim schlechtesten Film des Jahres (Public Enemies) ein. 
Der naechste Tag stellte das Highlight des Urlaubs dar: eine Fahrt in den Nationalpark Mt. Rainers. Wie gerufen kam, dass Stephanies Vater Hobbybersteiger ist und sich bereitwillig als Guide fuer eine private Wandertour zur Verfuegung stellte. Atemberaubende Blicke auf den schneebedeckten Gipfel des Mt. Rainiers erwarteten uns schon bei der Einfahrt in den Nationalpark. 

Eine 10 Kilometerwanderung durch die herrlichste Berg- und Blumenlandschaft inklusive Schneeballschlacht und Nickerchen am klaren Gebirgsquell wurde ausgiebig genossen. 



Bevor wir zurueck nach Seatle fuhren, picknickten wir noch gemuetlich im Wald. Sehr zahme Voegel, die uns aus der Hand assen, dienten der Unterhaltung.
 Zurueck in Seattle, packten wir unsere Koefferchen und verabschiedeten uns von Stephanie. Mit Bus, Zug, Bus ging es zum Flughafen. Dort erwartete uns eine Ueberraschung. Beim Boarding wurden extra fuer uns bereitliegende Boarding Paesse ueberreich. Etwas verwundert nahmen wir diese entgegen und stellten bei der Platzsuche fest: Wir habens geschafft....in die 1. Klasse :). Das hiess: persoenliche Betreuung, Sitze die sich zum Bett unmfunktionieren liessen, exklusive Speisen,... In Boston angekommen, fuhren wir mit der T (Strassenbahn) zu Franzi' s Haus. Ein Bisschen Ruhe goennten wir uns, bevor wir Lunch am Hafen in Downtown Boston genossen und Abends bei Freunden von Franzi zum Barbecue eingeladen waren.
Der Dienstag (letzte volle Tag fuer Alex in den USA) wurde genutzt um Alex das sommerliche Boston zu zeigen. 

Dies beinhaltete Cheesecake, Slurpee und Java Chip Chip Frapuccino.amerikanischer Ausklang auf ganzer Linie.