Sonntag, 25. Januar 2009

NBA & NAIAS

Die letzte Woche begann mit dem Martin Luther King Day, der im allgemeinen ein schulfreier Tag ist. Meine Kinder hatten aber trotzdem Schule (zum Glück), denn in ihren Schulen wird Martin Luther King stattdessen mit so genannter Community Service gewürdigt. Das heißt, sie müssen sich für eine gewisse Stundenzahl im Jahr z.B. für behinderte Kinder aus unserem Ort engagieren, beim örtlichen Chanukha Umzug helfen oder die Bücherei bei gewissen Veranstaltungen unterstützen. Ich denke das ist eine ziemlich gute Sache und der Aufwand ist mit 15 -20 Stunden im Jahr auch zumutbar.
Ich allerdings hatte am Montag kein College und so wurde die freie Zeit mit einer Freundin beim Scrabbooking verbracht.

Am Dienstag kam ich noch gerade pünktlich vom College nach Hause um mir die Inauguration live anzuschauen.
Für den Mittwoch stand unerwartet ein großes Event an, denn ich erfuhr von meine Glück erst am Dienstag Abend. Der Bruder meines Gastvaters hatte zwei NBA Tickets für die Pistons übrig und ich stellte mich natürlich gerne bereit zu gehen.
Die zweite Überraschung erlebten die Freundin, die mich begleitete und ich beim öffnen des Briefumschlages, waren doch beide Karten im Wert von $ 175. Wer jetzt denkt, das müssen mindestens VIP Tickets sein, der irrt leider. Wir saßen ziemlich gut, und konnten auch die Gesichter der Spieler sehen. Aber es gab auch noch weitaus bessere Plätze am Spielfeldrand oder in den Logen. Die Preise dafür wollten wir lieber nicht wissen.

Wie sehr wir schon die amerikanische Mentalität übernommen haben, merkten wir bei der Parkplatzeinfahrt. So konnten wir beide gerade einmal $ 3 in cash zusammenkratzen und Kreditkarten waren überrschenderweise nicht erlaubt. Ein bisschen dumm gestellt und uns wurden die $ 10 erlassen. (da lässts sich doch glatt darüber nachdenken diese Strategie auch in Zukunft anzuwenden).
Der Baskettball interessierte Leser weis, dass ein Spiel 4 mal 12 Minuten dauert. Insgesamt waren wir allerdings fast 4 Stunden Im Palace und das obwohl wir nicht mehr als eine halbe Stunde eher gekommen waren. Das macht ein Verhältnis Spiel zu Show von 1:4. Da lassen sich die Amerikaner ziemlich viel einfallen. Von Feuershows

über Cheerleader und Akrobatikauftritte

bis hin zu Spielereien mit der Kamera.

Für alle die den Film "How to loose a guy in 10 days" (auf deutsch vermutlich: Wie werde ich einen Kerl in 10 Tagen los) gesehen haben: Ja diese Sache, bei der zwei Menschen von der Kamera eingefangen werden, die sich dann unter dem tosenden Aplaus der Zuschauer küssen müssen, gibt es wirklich.


Der Großteil des eigentlichen Spiels war auch "nur" Show, bei dem die NBA Stars der Detroit Pistons und Toronto Raptors so spektakulär und gut wie möglich versucht haben auszusehen.


Und wenn dann doch ein bisschen Action am aufkeimen war, wurde eine Auszeit genommen.
Amüsant war das allemal. Und zur allgemeinen Freude habe die Pistons seit längerer Zeit auch mal wieder ein Spiel gewonnen.
Ach und der Superstar der Pistons, Allen Iverson ist in echt sogar noch kleiner, dafür aber auch ziemlich schnell, zumindest zu schnell für meine Kamera. 

Am Donnerstag Abend war mal wieder eine Eislaufsession angesagt. Dazu kamen die Franzi und die Suus, die beide in unmittlebarer Nähe wohnen (sehr praktisch für Fahrgemeinschaften) vorbei.

Im Flutlicht versuchten wir uns dann im Paartanz & Co und hatten trotz der Kälte viel Spaß und gute Laune.



Am Samstag hieß es auf nach Detroit Downtown.
Hier mal wieder eine kleine Vorgeschichte. Eine Freundin kam auf Mittag zu mir um dann gemeinsam zur NAIAS (North American International Auto Show) zu fahren.
Da vom Detroit Zoo aus Shuttle Busse Angeboten wurden, machten wir uns also zu Fuß (ca 20 min) auf den Weg dorthin. Die Frau am Eingang, bei der wir unser Busticket kaufen mussten, fragte uns zuallererst nach unserem Zoo Parkticket. Als wir ihr erzählten, dass wir gelaufen wären, dachte sie wir wuerden sie verarschen und hielt uns wohl für etwas bescheuert.
Und die Familie die hinter uns wartete, fragte ob wir Deutsche wären. Den I Punkt setzte dann eines "meiner" Jungs, der wissen wollte, ob die Busfahrt seltsam und unsicher war und ob da sehr komische Menschen mitgefahren wären.

Da ich ja bekanntermaßen nicht unbedingt ein Autofreak bin habe ich mich bei der Messe auch nicht in die lange Reihe der (meist maennlichen) Besucher eingereiht und PS Zahlen, Hubraum & Co studierte, geschweige denn die Motorenquerchnitte untersuchte. Aber es gab ja noch das (weibliche) Alternativprogramm:
z.B. beim Karaokesingen in einem Auto


oder beim desigenen eines eigenen Volvos (an der eaerodynamisch - sportlichen Form muss demnaechst noch etwas gefeilt werden)


Und natuerlich wurden auch zahlreiche Foros geschossen







In einem Ausstellungsteil wartete noch ein besonderes Highlight.
Alex kommt also in eine der Hallen herein. Sieht zahlreiche Autos, die in einer großen Runde fahren, hört die Springbrunnen, Wasserfälle und Vogelgetzwitscher, aber kein einziges Motorgeräusch. Was war falsch? Es hat einige Zeit gedauert bis ich gecheckt hatte, was da los war. Richtig, in dieser Halle fuhren nur Elektroautos.
Unser Chauffeur erklärte uns mit grosser Begeisterung die Funktionsweise und Tauglichkteit eines solchen Autos.
Alles in allem war die Messe ganz amüsant, aber nicht super spektakulär. Da brauchen sich die deutschen Automessen nicht zu verstecken.

Sonntag, 18. Januar 2009

Neues Semster - neues Glück

Nach ca. einmonatiger Winterpause war es am Montag soweit. 
Das College öffnete wieder die Türen für die zahlreichen hochmotivierten Studenten.
Leider schien diese Nachricht nicht bis zum Winterdienst vorgedrungen zu sein, denn der Collegeparkplatz war eine einzige Katastrophe. Da unter der hohen Schneedecke sämtliche Parkweisungslinien verschwanden, parkte auch jeder dort, wo ihm der Schnee zum anhalten zwang. 
Mit dem Kurs in International Beziehungen stand auch gleich der schwerste Brocken an.
Das dies kein Pflichtfach für irgendein Dagree ist, merkte man auch deutlich an der Einstellung der Studenten. Und so bekam ich auch gleich von allen Seiten Hilfe angeboten. (Ich habe sogar die Möglichkeit für die Prüfungen einen Übersetzter zu bekommen). Unser Dozent hat viele Jahre für die Bundesregierung in Washington gearbeitet und hat palästinische Wurzeln, was das ganze sicherlich interessant macht.   Und höchst wahrscheinlich werde ich auch mein Medienspektrum vergrößern müssen, meinen Fernseher das erste mal nach den olympischen Spielen wieder zum Leben erwecken und gelegentlich öfters einmal zu einer anderen Zeitung als den Jüdischen Nachrichtenblatt, das bei uns ins Haus flattert, greifen. Damit uns die Auswahl leichter fällt, gab es auch gleich eine empfohlene Literaturliste. Am Ende des Semester steht auch noch eine Simulationskonferenz zu einem aktuellen Konflikt an.

Als nächstes stand Economics 2 auf dem Plan. Damit hätte ich dann auch die wirtschaftliche Palette für diese College ausgeschöpft. Da ich sowieso schon über der vorgeschriebenen Creditzahl für EduCares liege, hatte ich mich für  diesen Kurs nicht registriert. Weil dieser aber perfekt in meinen Stundenplan passte, ging ich einfach zu dem Dozent und fragte ihn ob ich trotzdem folgen dürfte. Eine Minute später saß ich neben all den anderen Studenten und wurde zu meiner Entscheidung beglückwünscht, diesen Dozenten gewählt zu haben. Ich habe das Gefühl, dass die Hälfte nur den Kurs macht, weil sie den mindestens 70 jährigen  Opi so geil finden.  Das scheint also ziemlich lustig zu werden.

Über den Spanisch 2 Kurs, der dann am Dienstag begann, gibt es nicht viel spannendes zu berichten. (Junge motivierte Lehrerin, mäßig motivierte Studenten und einen straffen Plan mit 8 Tests in 3,5 Monaten).
Nachdem wir am Freitag arktische Temperaturen vom -35 Grad (Nacht) und -27 Grad (am Tag) hatten und schon allein das Knirschen des Schnees zu einer mittelstarken Unterkühlung führte, fiel das Wochenende ganz dem Schnee zum Opfer. Durchgängiger Schneefall machten das Autofahren unmöglich. Um wenigstens raus zu kommen, verbrachte ich einen Großteil mit Eislaufen im Garten. Da ich vor 2 Wochen von meiner Familie mit Schlittschuhen ausgestattet wurde, geht es fast täglich auf die gut präparierte Eisfläche. Nach und nach werden  auch meine Schüsse härter, die Bewegungen weicher und natürlich feile ich auch fleißig an der Eiskunstlauf Performance.
Zum Martin Luther King Day am morgigen Montag wird dann gespannt nach Washington geschaut. Heute Abend haben wir uns schon das grandiose pre Inaugural Konzert live angeschaut.

Samstag, 3. Januar 2009

New York in 24 Stunden - ein Jahreswechsel der besonderen Art

Noch bis zum späten Abend saßen wir am 30.12 bei der Franzi in Boston und haben uns einen schönen Plan für die bevorstehenden 24 Stunden in New York gemacht, inklusive Adressen, U-Bahn Verbindungen, usw.
Es kam, wie es kommen musste, das Leben läuft nun mal nicht nach Plan.
6 Uhr aufgestanden, den riesigen Koffer geschnappt, zur T-Station gelaufen, mit der T zum Bahnhof gefahren, in den Bus nach New York eingestiegen.
An dieser Stelle folget der ersten Cut. Wieder einmal war das Wetter nicht unsere Freund und so wurden wir auf der Autobahn vom Schneesturm eingeholt. Mit knapp 2 stündiger Verspätung kamen wir dann in Manhattan an und das Abenteuer konnte losgehen.
3 pm
erstes Problem: wir bekomme ich meinen riesigen Koffer los?
Seit dem 11.9. gibt es in den USA keine Schließfächer auf Bahnhöfen mehr und der Mann von der Gepäckannahme im Bahnhof lies sich auch nicht überreden, da ich keine Zugfahrkarte hatte.
Letztendlich wurde ich mein Gepäck trotzdem los, in einer etwas dubiosen Gepäckannahme.
4pm
Wir steuerten unser erstes Ziel an, das Metropolitan Museum of Art.
Leider hatten wir nicht einmal mehr eine Stunde Zeit, für ein Museum, für das ein ganzer Tag zu kurz ist. Positiver Aspekt jedoch war, dass wir kein Eintritt zahlen mussten und warm war es auch noch ;) Und wir konnten zumindest einen kleinen Einblick in wohl eines der beeindruckendsten Museen der Welt bekommen.
5pm
noch im Museum erreichte uns der Anruf von der Berit, dass ihr Bus mehr als 3 Stunden Verspätung hatte.
Wir wurden unterdessen förmlich aus dem Ausstellungsbereich herausgefegt und entschieden uns erst einmal etwas zum Abendessen zu suchen. Also überqueren wir die 5th Avene und nahmen Kurs auf die Lexington Avenue.
6pm
Es war doch einfach unglaublich, da liefen wir auf einer der Hauptstraßen von New York entlang und konnten trotzdem nichts brauchbares zum Abendessen finden. (und da waren wir nicht mal wählerisch, ein einfacher MC Donald hätte schon gereicht)
7pm
Endlich, halb durchgefroren und ausgehungert fanden wir uns in einem gehobeneren Fastfood Restaurant wieder und waren unsicher über die weitere Abendplanung
8pm
Um die Lage abzuchecken, fuhren wir mit der U Bahn zum Time Square. Dort war bereits fast alles abgesperrt und so folgten wir einfach dem Menschenstrom. Irgendwann erkundigten wir uns bei einem Polizisten über die aktuelle Lage und wurden auf den Boden der Tatsachen versetzt (viele Tausenden Menschen warteten bereits seit den frühen Morgenstunden dort und ab 11 Uhr am wurden bereits die ersten Zuläufe geschlossen).
9pm
Ein Fünkchen Hoffnung gab es dennoch und ohne richtig zu wissen was wir taten, liessen wie uns von der Menschenmasse mittreiben zum nächstmöglichen Einlass. Zwischendurch wurden mal noch schnell 3 weitere Kleidungsschichten angezogen.
Durch die ersten beiden Kontrollen kamen wir noch ohne Probleme, scheiterten jedoch an der letzen Kontrolle vor dem Time Square. Der Grund war unsere Rucksack (obwohl uns vorher 3 Polizisten bestätigt hatten, dass man auch mit einem Rucksack drauf kommt).
Im Nachhinein meinte es das Schicksal wohl bloß gut mit uns, denn soweit hinten hätten wir sowieso fast nichts mitgekriegt, geschweige denn irgendetwas gesehen
Ein Alternativplan musste her.
10pm
Alternativplan Nummer ein scheiterte, denn der Rockefeller Center hatte bereits 10 pm zugemacht.
11pm
Mittlerweile war auch die Berit dem Schneesturm in Boston entflohen und wir holten sie am Bahnhof ab.
Schnell ging es zur U Bahn in Richtung Greenwich Village, ein Vergnügungviertel.
Das erste Pub war leider voll, doch mit dem zweiten erzielten wir den Hauptgewinn.
Zum einen war es ziemlich cool gestaltet, mit sprechenden Gruselfiguren an den Wänden und einem Klo, bei dem man eine Geheimtüre im Bücherregal nehmen musste, zum anderen fragte uns keiner nach einer ID und so kamen wir zu unserem ersten Cocktail seit 5 Monaten.
12 am
Ausgestattet mit Champagner, Krönchen, Tröten und Luftschlangen (Feuerwerke jeglicher Art sind in den USA nicht erlaubt) blickten wir gespannt auf die Bildschirme um pünktlich am Time Square die Kugel fallen zu sehen. Und so begrüßten wir mit viel getröte und geschrei das Neue Jahr.
1 am
Während mehr und mehr Menschen dank gewisser Ethanolauswirkungen zu unserer Belustigung dienten (und wir auch zunehmend darüber lachen konnten - ja, man ist eben echt nichts mehr gewöhnt) entschieden wir uns noch für ein weiteres Getränk (das diesmal aus einer Spritze kam) schon allein um noch nicht in die eisige Kälte nach draußen zu müssen.
2 am
Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, an dem wir die New Yorker Nacht der Aufdringlichkeit einiger männlicher Pubbesucher vorzogen.
Und was macht man Mitten in der Nach in New York? Richtig, man fährt erst einmal U Bahn und erfreut sich wie viel besoffener die Menschen um uns herum waren.
3pm
der Plan war Window Shopping auf der 5 th Avenue, aber anscheinend wurde New York seit unserem letzten Besuch umgebaut ;) , zumindest konntet wir die ganzen tollen Geschäfte (D&G, Gucci, Prada,...) nicht finden.
4pm
...und wir liefen immer noch, entlang des Broadway, weiter auf der 5th Avenue, durch die Central Station, eben quer durch New York und waren etwas enttäuscht, wie wenig doch auf den Straßen los war.
(ja, wie New York sehen wir tatsächlich nicht aus, eher wie eine Polarexpedition)
5 pm
Der angepeilte Zeitpunkt für das Frühstück rückte näher und wir machten uns auf den Weg einen geeigneten MC Donalds zu finden (an alle Freunde der gesunden Ernährung: das ist tatsächlich die einzige Frühstücksmöglichkeit die man am 1.1. 5 Uhr morgens auftreiben kann)
Das hätten wir uns jedoch auch ersparen können, denn der Kaffee war kalt, die Eierkuchen wie Pappe und nicht mal warm war es.
6 pm
ohne Worte
7pm
auf gings zur Island Staaten Ferry.
Und endlich ging mal ein Teil des Plans auf, so fuhren wir bei wunderschönsten Winterwetter der Freiheitsstatue entgegen, mit der beeindruckenden New Yorker Skyline im Rücken.
8 pm
...und wieder zurück, diesmal auf die Skyline zu fahrend.
9pm
Nächster Teil des Planes war Neujahrsgottesdienst. Dafür hatten wir uns eine Kirche in Astoria rausgesucht. Eine gute Entscheidung, denn die U Bahn Fahrt dahin dauerte eine ganze Weile und das gab uns Gelegenheit ein kleines Schläfchen zu halten. Irgendwann musste der Schlaf dann trotzdem unterbrochen waren und wir fanden uns in einem niedlichen Stadtteil, mit zahlreichen Backsteinhäusern wieder.
Da wir noch genügend Zeit hatten, stoppten wir noch für ein zweites, um Weiten besseres Frühstück.
10pm
Ja, man kam sich schon etwas seltsam vor, im Outdoor - Polarexpeditionslook, neben den ganzen schicken Menschen im Anzug. Einer der Gründe warum wir die letzte Reihe bevorzugten So sahen wir auch einige Menschen vor uns, die gelegentlich mal Zusammenzuckten oder in den Kurzschlaf fielen. Wir blieben stark und hielten tapfer durch.
11pm
Nach dem Gottesdienst wurden wir persönlich von den Priestern begrüßt und es wurde uns eröffnet, dass wir Teil einer Wette waren (Wer von uns schläft zuerst ein?). Jedoch lagen wohl alle falsch, denn nicht wie vermutet die Franzi, sondern die Berit hatte für kurze Zeit ihr Augen mehr als einen Wimpernschlag zu.
Wie schlimm wir ausgesehen haben mussten, sei mal noch daran verdeutlicht, dass wir noch auf Kaffe und Kuchen eingeladen wurde. Das Angebot wurde aber dankend abgelehnt, wir hatten ja noch weitere Pläne.
12pm
Auf ging es zum Empire Staate Building, denn der sonnig klare Tag bildete einfach die besten Voraussetzungen für einen Blick auf New York von oben.
Diese glorreiche Idee hatten neben uns jedoch zahlreiche weiter New York Besucher, was bedeutete das wir 3 Stunden in der Kälte hätten warten müssen.
1 pm
Mittlerweile zu Mastern des Alternativplanes aufgestiegen, fuhren wir auf den Time Square.
Dort erinnerte fast nichts mehr an das nächtliche Spektakel.
Bei herrlichster Wintersonne bewunderten wir einmal mehr die von allen Seiten flimmernde Reklame, "Dinge, die die Welt nicht braucht" im M&M Haus und den Klassiker das Hardrock Café.
2 pm
Die verbleibende Zeit war nun gezählt und so fuhren wir zurück zum Bahnhof um erst einmal mein Gepäck abzuholen.
3pm
Noch eine kleine Stärkung und dann hieß es auch schon Abschied nehmen.
Das fiel auch gar nicht so leicht, denn für die Franzi und mich ist es aller Voraussicht nach ein Abschied für 6 Monate.
4 pm
während die Franzi und die Berit in den Bus nach Boston einstiegen, stand für mich eine letzte Fahrt quer durch New York mit U-Bahn (ja, den Plan können wir jetzt fast auswendig aufsagen) und Bus an.

Alles weitere verlief ohne Komplikationen und pünktlich um 11 wurde ich von einer Freundin vom Detroiter Flughafen abgeholt.
Glücklich über die letzen zwei Wochen und sichtlich geschafft fiel ich im menschenleeren Haus in mein Bett (meine Familie verweilte zu der Zeit noch in der Sonne).

P.S.: Vielen Dank an die Franzi für wunderschöne Tage in Boston und an die beiden New York Mitstreiterinnen für einen unvergesslichen Jahreswechsel.