Donnerstag, 23. Oktober 2008
schalOm (שלום ) - Zehn Tage ohne Gastmutter
Montag, 13. Oktober 2008
Was man hier nicht so alles mitmacht:
Montag, 6. Oktober 2008
Herbstanfang, Crosslauf und ein neues Auto
Samstag, 27. September 2008
In einem der größten Stadien der Welt
Als Kapitän zeigte Jonah seiner Mannschaft wo es langgeht und die von ihm geführte Abwehr hatte alles bestens im Griff, beide Spiele des Tages wurden 1:0 gewonnen. Nach dem ersten Spiel gings erstmal in das nächste Restaurant zum Frühstücken und danach meinte mein Gastvater, dass ich von der Hauptstadt noch ein bißchen mehr als das Fußballfeld sehen sollte. Auf gings zum sightseeing. Das sah dann so aus, dass wir mit dem Auto einmal quer durch die Stadt fuhren, vorbei an sämtlichen Regierungs- und Repräsentantenhausgebäuden. Dafür schauten wir uns den Campus der Michigan State University etwas genauer und zu Fuß an. Und Jack war überglücklich, dass ich seine Begeisterung für Universitätsgelände und Sportstätten teile. (Ich bin wirklich der Meinung, dass die Universitäten mit das tollste sind, was Amerika zu bieten hat. Die Dimensionen der dazugehörigen Sportanlagen sind unvorstellbar).
Am Nachmittag fuhren wir dann gemeinsam nach Ann Arbor. Dort stand am heutigen Tag ein Footballspiel der University of Michigan an. Wie schon einmal erwähnt, ist das Michigan Stadium mit einer Maximalbelegung von 130 000 Zuschauern eines der größten Stadien der Welt.
Was hinterher auf den Straßen um das Stadion los war, lässt sich schwer in Worte fassen.
Jonah (im Vordergrund) und ich und alle anderen hatten Spaß. Ein richtig toller Tag!!!
Morgen habe die Jungs wieder jede Menge Sportveranstlatungen und da mein Gastvater arbeiten muss, bin ich voll mit im Einsatz.
Ab Montag beginnen dann die Rosh Hashannah Feiertage, das heißt Schulfrei für die Kinder von Montag bis Mittwoch.
Sonntag, 21. September 2008
Kurzurlaub Up North
Für die Rückfahrt am Sonntag wurde ein Stop in Frankenmuth beschlossen, eine Stadt die mehr oder weniger deutsch geprägt ist. Lustigerweise wurde an diesem Wochenende dort auch ein kleines Oktoberfest zelebriert. An Bier wurde erst gar kein Gedanke verschwendet, stattdessen wurde eine "Bratwurst" ausprobiert. In den kleinen Geschäften fanden wir auch Dinge wie Maggitütchen, Bahlsenkekse, Milkaschokolade, Adventskalender und Pumpernickel. Ja, sowas kann nach knapp 8 Wochen USA schon etwas Glücksgefühle hervorrufen.
Dienstag, 16. September 2008
Eindrücke einer (ganz normalen) Woche

Sonntag, 7. September 2008
gelegentlich mal eine sportliche Herausforderung
runwilddetroitzoo.com). Sagen wir mal,ich hab mir genuegend Raum fuer Verbesserungen gelassen, deswegen war ich auch etwas ueberrascht, dass es fuer Platz 2 in meiner Alterskategorie (15-18 Jahre) gereicht hat. Das das kostenlose Massageprogramm nach dem Lauf mitgenommen wurde, steht ausser Frage.
durchgeweichte, und etwas zerstoerte Alex nach dem Lauf;)
Das Sport in meiner Gastfamilie einen hohen Stellenwert hat, sei an dem Besipiel verdeutlicht, dass mir mein Gastvater nach dem Lauf die 20 $ Startgebuehr + Finisherbonus bezahlt hat, fand ich eine nette Geste.
Nach dem Lauf, gings mit meiner chinesischen Freundin in die Shoppingmall, zum einen kaufte ich mir endlich einen MAC (und bekan einen I-Touch sowie einen all-in-one Printer gratis dazu). Das wird mich Techniktrottel in den naechsten Tagen ersteinmal vor einigen Herausforderungen stellen. Zum anderen, musste ich mir endlich mal ein paar neue Hosen kaufen. Ich hab mir zwar in den letzten 5 Wochen die allergroesste Muehe gegeben, meine 5 paar sommerhosen + einen Rock abwechselnd zu tragen, allerdings duerfte mein Hosenmoeglichkeitenlimit mittlerweile auch Aidan aufgefallen sein. Das der Mallbesuch nicht nach 3 Hosen beendet war, duerfte besonders den weiblichen Lesern klar sein. In Deutschland haette ich wahrscheinlich das 4 fache gezahlt, nur fuers Gewissen. (zum Vergleich: 3 Hosen (adidas,roxy,esprit + nike schuhe + ck Oberteil = 70$, am Freitag war ich mit meiner Gastmutter Lebensmittel + Getraenke kaufen, die 1500$ haben mich schon etwas vom Hocker gehauen)
Ab Dienstag, ging letztendlich auch fuer die beiden Kleinen die Schule los und mein Tagesplan wird so langsam geregelt. Fuer alles dies es interessiert hier mal der Stundenplan von Aaron (der Aelteste, juedische Privatschule):1 Stunde: US History Honors, 2. Stunde: Geometry 3. Stunde: Bible, 4.Sunde: Chemistry, 5.Stunde: Study Hall, 6.Stunde: American Litterature, 7.Stunde: Intro to Talmud, 8.Stunde: Modern Hebrew, 9.Stunde: Sports Meiner Ansicht nach ist der Stundeplan etwas einseitig.
Die beiden "Kleineren" werden von mir waehrend der Hausaufgaben betreut, wobei die Hausaufgabenmotivation wohl weltweit die gleiche ist. Am Dienstag, gab mir Aidan waehrend seiner Hausaufgabenzeit eine Hebraeisch Kurs, bloed nur, dass ich erst nach 20 Minuten merkte, dass das nicht wirklich Haebraeisch war. Und waehrend ich am Donnerstag Jonah die Regeln zum Loesen von Ungleichungen erklaerte, wollte er mir viel lieber von seinen Schulfreundinnen erzaehlen, was er dann auch tat, wobei er * total niedlich ruebergebracht* erklaerte, dass er sich bei den Maedels alle Tueren offen haelt und sich deswegen noch nicht auf die eine Freundin festlegen will. Zumindest sind die Jungs und ich uns einig, dass die kleinen Hausaufgabengeschichten Amy nicht wissen braucht;)
Mit allen Moeglichkeiten ausgestattet, dachten sich meine hollaendische Freundin und ich, wir sollten und doch auch im Sport etwas dem Niveau unserer Familien anpassen. So trafen wir uns 3 mal diese Woche zum Tennistraining. Am Ende der Woche konnte der Zuschauer dann wohl auch bei genauerem hinschauen die Sportart definieren. Und es reichte am Samstag sogar schon zu einem Sieg ueber Aidan.
Diese Woche stand auch die erste Collegestunde Economics an, der Instructor ist ziemlich lustig (auch wenn ich nur 50% seiner Wortwitze verstehe). Vom Inhalt her war das meiste bekannt fuer mich und so konnte ich mich stattdessen auf die neuen englischen Vokabeln konzentrieren. Interessant ist auch, dass die gesammte Stunde in Gebaerdensprache uebersetzt wird, da einer der Studenten taubstumm ist.
