Sonntag, 26. April 2009

von Mickey Maus, Batman und ganz vielen Sternen

Nach dem Tag im Yosemite Nationalpark und der Übernachtung in Williams, südlich des Parks, stand der Erste der beiden längeren Fahrttage an.
Nach ca. 4 stündiger Fahrt durch nicht unbedingt abwechslungsreiche, aber trotzdem sehr schöne Landschaft, hieß unser Zwischenstopp am Mittag San Luis Obispo. Das Städtchen an der Pazifikküste war zwar ganz süß, hatte aber nicht wirklich viel zu bieten. Und so stiegen wir wieder ins Auto und fuhren 2 weitere Stunden, diesmal entlang der Küstenstraße Highway 1 bis nach Santa Barbara. Hier sah es schon anders aus. Eine lebendige Stadt im spanischen Flair mit einem tollen Strand. Wir bummelten entlang der Haupteinkaufsstraße bis zum Meer.


Dort gab es geteiltes Programm. Während der männliche Teil eher auf den Sport fokussiert war (wem dabei der aktive und wem der passive Part zu kam, lässt sich schwer erraten), genoss die weibliche Hälfte lieber die ersten kalifornischen Sonnenstrahlen in guter Hoffnung nach dem Urlaub wenigstens ein bisschen mehr Farbe im Gesicht zu haben.



Auf Abend hin hieß es noch einmal für 2 Stunden Auto fahren, denn die Final Destination für diesen Tag war Los Angeles. Auf dem Weg dorthin mussten wir allerdings noch einen Zwischenstop auf dem traumhaften Highway 1 einlegen um den tollen Sonnenuntergang zu begutachten.

Danach galt es nur noch an den Luxusvillen im schicken Santa Monica entlangzufahren, bis wir unser Hotel im LA Stadtteil San Marino del Ray gefunden hatten.
Der nächste Tag begann sonnig und so war auch unsere Stimmung als wir entlang des Beverly Hills Boulevard nach Hollywood fuhren.
Nach leichten Orientierungsschwierigkeiten, hatten wir den Walk of Fame gefunden und parkten vor einem Scientology Zentrum. Aber für diesen Tag zogen wir den Spaziergang über die Sterne mit den zahlreichen klangvollen Namen dem kostenlosen Stresstest vor.
Was gibt es sonst noch so von diesem berühmten Walk zu berichten: Je mehr uns die Namen unter unseren Füßen sagten, desto näher kamen wir dem Kodak Theater und desto aufdringlicher wurden die Reiseleiter, die hundertfach mit Touren durch Hollywood samt Besichtigung der Häuser der Schönen und Reichen warben.
Vor dem Kodaktheater (das zur Oskarnacht irgendwie immer viel toller wirkt) konnte man dann Bilder mit allerlei lebenden und nichtlebenden Filmhelden machen.


(hier das Kodak Theater und daneben das Chinese Theater)

Alles in allem war es jedoch etwas enttäuschend. Sicherlich auch, weil man einfach viel zu hohe Erwartungen an diesen Ort hat und man hinterher feststellen muss, dass man vom Angelina, Brad und Co- Feeling doch viel weiter entfernt ist, als man erhofft hatte.
Fairerheitshalber muss ich noch erwähnen dass mit dem Wachsfigurenkabinett und dem Guiness Records Museum schon versucht wird, den Menschenmassen etwas zu bieten.
Unseren Hollywood Abstecher wollten wir mit einem schönen Bild des berühmten Schriftzugs vollenden. Um den richtigen Platz zum Fotografieren zu erwischen, machten wir noch eine halbe Weltreise (u.a. entlang der Universal Studios) aber hatten letztendlich doch den gewünschten Erfolg.


Für den Nachmittag war Strand angesagt und so liefen wir von unserem Hotel aus die 2 Meilen bis zum Venice Beach.
Es schien zwar die Sonne aber leider war es auch sehr windig und so sahen wir nach 30 Minuten aus wie Sandfiguren.
Also gingen wir lieber weiter spazieren, entlang der Strandpromenade des Venice und Muscle Beach.

Dort trafen wir auf so dermaßen viele Alternative, dass man sich als eher "Normaler" selbst alternativ fühlte. Von die Kleidung der Menschen (es gab nichts Schräges was dort nicht anzutreffen war) über die Tatsache, dass man sich an jeder Ecke Tatoos stechen lassen konnte oder man Boddybuilder in Muskelbuden aus Glasfassaden wie im Zoo betrachte bis zu den Straßenkünstlern die z.B. eine Show daraus machten sich durch einen Toilettenschüssel zu zwängen, trug alles zum Gesamtbild bei.
Zum Ostersonntagsdinner gönnten wir uns einen Besuch in der Cheesecake Factory.
Am darauf folgenden Morgen stand LA Downtown auf dem Plan.



Von dort gibt es nichts weiter spektakuläres zu berichten, ein paar Hochhäuser, die Oper und mehr oder weniger sichere Straßen in diversen Vierteln.




(Man nimmt Fabi doch glatt ab, dass er nichts lieber tun wuerde als geradewegs in den Schulbus einzusteigen)
Auf Mittag fuhren wir weiter in Richtung Osten und mussten uns nicht nur von LA sondern ein paar Stunden später auch von Kalifornien verabschieden. Der neue Staat hieß Arizona und empfing uns mit dieser Landschaft, an der sich auch vorerst nicht viel ändern sollte:

Zu Abend erreichten wir Kingman, eine Stadt an der Route 66.
Das dazugehörige Museum hatte leider schon geschlossen und so mussten wir mit ein paar Kakteen, Zügen und alten Ranchen vorlieb nehmen, die sich ganz niedlich in den historische Stadtkern fügten.



Nachdem noch einmal bei Wendys ein Zwischenstop eingelegt wurde, fuhren wir die letzten 100 Meilen des Tages bis zum Hotel in Williams, südlich des Grand Canyon.

Donnerstag, 23. April 2009

San Francisco

....lautete, wie schon angedeutet, die erste Station unseres Road Trips.
Bereits der Flug dorthin war ein Highlight. Mit Stop in Denver, Colorado flogen wir bei besten Sonnenscheinwetter über die gigantischen Rocky Mountains.
Nachdem wir unsere Mietauto abgeholt hatten, hieß die erste Mission uns durch den kalifornischen Verkehr zu unserem Hotel zu kämpfen. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle Shila, unserem Navigationssystem. Ohne sie wäre die ganze Reise nicht so reibungslos abgelaufen.
Im Hotel auf der Lombardstreet angekommen, zögerten wir gar nicht lange und wagten uns zu Fuß auf die Straßen von San Francisco. Der Wahnsinn. Das San Francisco nicht unbedingt flach ist, ist ja allseits bekannt. Aber dass es so steil ist, das selbst der Leistungssportler etwas zu kämpfen hatte, war doch beeindruckend.

Erstes Ziel war das oft gezeigte, kurvenreichste Stück der Lombard Street.
Hier die Aussicht von Oben und Unten:


Weiter ging es zum Coit Tower, eines der Wahrzeichen der Stadt. Schon am Fuße des Aussichtsturms hatten wir ein super Sicht auf San Francisco, die dann von Oben noch mal getoppt wurde.

hier der Blick auf Downtown

und Alcatraz

Unser weiterer Spaziergang führte uns durch das niedliche Chinatown (eines der größten der USA) bis nach Downtown.


Im Finanz- und Bankenviertel angekommen, stellten wir fest, dass wir doch schon eine beachtliche Strecke zurückgelegt hatten und sprangen kurzerhand auf eine der berühmten historischen Cable Cars auf.

Diese brachte uns bis an den Hafen. Dort schlenderten wir entlang der niedlichen kleinen Geschäfte der Fisherman´s Warf und begutachteten die Seerobben am Pier 39.


Nach dem Abendessen wollten wir eigentlich wieder in den Cable Car steigen. Jedoch war der abendliche Andrang so groß, dass wir den Subs in unserem Magen den Kamp ansagten und den Berg zu unserem Hotel hinaufstiegen.
Der nächste Morgen begrüßte uns leider mit etwas Regen. Nichtsdestotrotz machten wir uns in aller Frühe auf den Weg zum Hafen, wo unserer Fähre nach Alcatraz ablegte. Dank weiser Ratschläge hatten wir die Tickets bereits im Vorfeld gebucht (die Wartezeit hätte 2 Tage betragen).


Nachdem uns das Boot sicher auf der ehemaligen Gefangeneninsel abgesetzt hatte, stand zuerst ein kleiner Film über die Geschichte von Alcatraz an. Es folgte eine mitreißend gestaltete Audioguide Tour durch weite Bereiche des ehemaligen Gefängnisses.
Zurück auf dem Festland, entschieden wir uns Fahrräder auszuleihen um damit zur Golden Gate Bridge zu fahren. Fabian wagte es sogar mit mir ein Tandem zu teilen. Mit jedem Pedaltritt hatten wir eine bessere Sicht auf die beeindruckende Brücke.


Der Radweg führte uns weiter über die Brücke (mit toller Sicht auf San Francisco).

Wir entschlossen uns die Radtour hinter der Brücke fortzusetzen und wurde mit einer wunderschönen Strecke belohnt. Durch die grüne Hügellandschaft fahrend, hatten wir eher das Gefühl wir wären in Italien oder Südfrankreich. Vorbei ans Sausalito hieß die Endstation Tiburon. Von dort aus brachte uns die Fähre zurück nach San Francisco.
Den Abend verbrachten wir wiederum am Hafen.
Am nächsten Morgen hieß es leider schon wieder Abschied nehmen, von dieser einmaligen Stadt, mit besonderem Flair.
Unser nächstes Ziel war der Yosemite Nationalpark. Schon die Fahrt dorthin gestaltete sich unglaublich schön.

Hinter der Einfahrt in den Nationalpark erwartete uns eine überdimensionale Felslandschaft und gigantische Wasserfälle, für die der Nationalpark wohl hauptsächlich bekannt ist.

Nachdem wir unser Auto am Besucherzentrum abgestellt hatten, ging es auf Wandertour entlang des Hiking Trails, vorbei an einem weiteren Wasserfall bis zu einem See.

Der Rückweg, welcher uns über historische Campingplätze schickte, gab einem ein bisschen das Gefühl man wäre in einem Indianerfilm.
Bei der Fahrt zum südlichen Ausgang des Nationalparks legten wir eine ziemliche Höhendifferenz zurück, sodass uns an den höchsten Stellen sogar eine Schneelandschaft begrüßte. Kurz vor dem Ende hatten wir noch einmal eine grandiose Sicht.
Nein, der Hintergrund ist nicht in etwa eine Leinwand, auch wenn es ein bisschen danach aussehen mag.

to be continued...

Montag, 20. April 2009

Setting

Wie bereits angedeutet, liegen 9 Tage USA Westküste hinter uns.
Die geringschen Osterurlauber sind mittlerweile wieder gut in Downtown Plauen angekommen (überraschenderweise sogar ganz ohne Zollprobleme) und ich bin auch wieder in das Michiganleben integriert und voller Vorfreude auf den Schnee, der in dieser Woche noch erwartet wird.
Was bleibt sind die Erinnerungen an 3 großartige Städte und 2 gigantische Nationalparks.
Da ich den ganzen Trip nicht in einen Post reinquetschen will, kam mir die Idee es etwas aufzuteilen
Bevor es aber tatsächlich mit San Francisco losgeht, noch ein paar Dinge außerhalb von Stadt und Natur. Schließlich war es ja nicht ein normaler Trip, sondern ein Familienurlaub :)
Da wäre zum Beispiel das allseits beliebt Fotografieren.
So wurde das eigentliche Fotobjekt hin und wieder durch kleine Zusätze aufgewertet.
Oder am besten gleich direkt vor die Linse gesprungen (das nachfolgende Foto gibt es in ca 100 verschieden Versionen und Hintergründen).
Auch der Attraktivität des Fotobjekts wurde nicht immer die größte Bedeutung geschenkt.

Hin und wieder sorgten Bemerkungen über Schweinebärchen Stofftiere oder wer die größere Hälfte :) im Koffer in Anspruch nimmt für kleine und mittelgroße Diskussionen. Die meiste Zeit jedoch waren wir uns mit dem veranstalteten Blödsinn einig.
z.B.
beim Füttern der Eichhörnchen (oder was auch immer das für Tiere waren)

Kurz nachdem mir so ein Teil auch noch in den Finger gebissen hat, wurden wir durch das Grand Canyon Park Magazin über das Fütterverbot von Eichhörnchen aufgeklärt, sowie dass jährlich eine Vielzahl an Verletzungen durch Eichhörnchenbisse entstehen.
Das nachfolgende Bild zeigt einen Zug auf der historischen Route 66. 

Dass auf das Kletterverbot drauf hingewiesen wurde, haben wir auch erst bemerkt als es schon zu spät war.
Dank der Englischlehrer am Diesterweg Gymnasium wissen wir jetzt auch alle 4 über die 40 seitige Ausführung der Geschichten des King Arthur bescheid. 
So wurde es wenigstens, zwischen den zwangsweise stündlich eingelegten Pinkelpausen, auf Fahrt durch die unendlichen Weiten Amerikas nicht langweilig.
Und in letzter Instanz konnte immer noch geträllert werden (auch das war nicht ganz freiwillig). 
Zitat Fabi: "Madonna - warum ist die so berühmt? Die singt doch bloß. Ich kann auch singen:
Mein kleiner grüner Kaktus steht draußen am Balkon, hollari, hollari, hollaro,..."

Freitag, 17. April 2009

Familienzusammenführung

...oder so ähnlich lautete der Grund, warum Fabi, Franzi und Papa bereits frühzeitig in den Osterurlaub starten durften. Doch anstelle des traditionellen Bauernhofes, hieß das Reiseziel in diesem Jahr USA. Dass trotzdem gewisse Traditionen aufrecht erhalten wurden, wird später noch gezeigt. Der kleine Unterschied lag wohl im 9 stündigen Flug, der von den Dreien bewältigt werden musste, bevor ich sie am Freitag, den 3. April vom Flughafen abholen konnte. Auf dem Weg noch schnell das Mietwagenauto mitgenommen, erwartete uns in Huntington Woods schon eine kleine Hauseinführung, ganz exklusiv von "meinen" beiden "kleinen" Gastjungs. Nachdem die erste Berührung mit amerikanischen Dinner gemacht wurde (es ging in die Nachbarstadt Royal Oak), hieß es für die deutschen Urlauber schnell schlafen, denn am nächsten Morgen klingelte bereits sehr zeitig der Wecker.
Da in unserer Familie seit vielen Jahren die osterliche Lauftradition gepflegt wird, stellten wir bereits im Vorfeld fest, dass zufälligerweise an diesem Wochenende eines der größten Läufe in Michigan stattfand. Keine Frage, dass diese Gelgenheit genutzt wurde. Also ging es am Samstag in aller Frühe in die FORDstadt Dearborn, zum Martian (Marsmännchen) Marathon.
Während Fabi das riesige Starterfeld über 5 km rockte und als 5. schnellster Läufer überhaupt (1. in seiner Altersgruppe) die Ziellinie überquerte (Mission wir zeigen den Amis wie guter deutscher Leistungssport aussieht erfolgreich gemeistert), ließen es Franzi und ich eher ruhiger angehen.
Ja, auch bei den Amis scheint das Lauffieber ausgebrochen zu sein. Versunken in der Menschenmenge überquerten wir beide eine gute Minute nach dem Startschuss die Startlinie.
Auch wenn ich mit Entsetzen feststellen musste, dass ich über 10 km gegen meinen Dad nicht mehr den Hauch einer Chance habe (ja, vor 5 Jahren war das tatsächlich mal noch andersherum), war es trotzdem ein toller Lauf, mit einer...naja...akzeptablen Zeit und einem 2.Platz in meiner Altersgruppe.


Am Nachtmittag ging es nach Downtown Detroit, wo genau an diesem Wochenende die "Final Four" im Collegebasketball stadtfanden (laut meinem Gastvater, das größte amerikanische Sportevent nach dem Super Bowl). Zur kurzen Erklärung: in der so genannten March Madness, werden im März in den verschiedenen Runden die 4 besten College Basketball Mannschaften ausgespielt, die dann Anfang April den Sieger unter sich ermitteln. Zufälligerweise hatte sich in diesem Jahr die Michgan State University qualifiziert, was das ganze noch mal zusätzlich aufpuschte. Und so sah man in Downtown wo das Auge hinschaute nur Menschen in weiß und grün, den Farben der Universität.
Wir jedoch wollten uns eher Detroit anschauen. Während die beiden Männer vom Basbeball Stadion der Detroit Tigers begeistert waren

hatte es meiner Schwester mehr unser pinkes Transportmitel, der People Mover, angetan.

Und natürlich stellte ich meinen Besuchern die ganz typischen Detroiter Sachen vor, wie die rauchenden Gullideckel oder das GM Gebäude.

Am Fluss, der Detroit von Kanada trennt, wurde etwas die Sonne genossen.

Die Gedanken der Beiden waren wohl schon beim darauf folgenden Tag (Franzi: morgendliche Shoppingtour, Fabi: Sportereignis am Nachmittag)
Mit dem großen Ziel eines Kanadastempels im Reisepass, ging es zum Abendessen nach Windsor. Vorher wurde aber noch die Sicht auf Detroit von kanadischer Seite aus begutachtet.

Der Sonntag Morgen löste unterschiedlich großen Jubel aus. Wir fuhren in eine Outlet Mall. Nachdem sich kurz über den amerikansichen Sport Mall Walking amüsiert wurde (hier treffen sich ganze Laufgruppen am Morgen um in den riesigen überdachten Malls ihre Runden zu drehen), hieß das erste Ziel: Fabian einkleiden. Nach ganzen 20 Minuten waren 3 komplette Outfits zusammengestellt und der arme Junge konnte seine leicht genervte Stimmung im Kinderparadies wieder aufheitern. Dass der Rest etwas länger brauchte, muss wohl nicht erwähnt werden.
Mit einigen großen Tüten beladen, war der nächste Programmpunkt das NBA Spiel der Detroit Pistons. Mit den wertvollsten Eintrittskarten unseres Lebens (der regelmäßig Leser wird sich denken können, wie wir an so was rankamen) ging es geradezu durch den VIP Eingang in "unsere Suite" ;).

Schon vor dem Spiel stand der erste Höhepunkt an. Beim Abchecken des Warm-up Bereiches konnten wir 3 Autogramme ergattern.
Als dann noch Kwame Brown, einer der NBA Stars unbedingt ein Foto mit uns machen wollte, war das Glück perfekt. :) :) :)

Das eigentliche Spiel war auch mit einer gewissen Spannung behaftet, ging es doch zwischen den Charlotte Bobcats und den Detroit Pistons darum, wer den letzten Playoff Platz ergattert.
In einem Auf-und-Ab Spiel durften die Detoriter am Ende den Sieg feiern und sich als 8. ihrer Division über die Teilnahme an den Playoffs freuen.
Hier mal noch ein Bild vom Showprogramm, der umjubelte Auftritt der Big Boys:

Der tolle Abend wurde mit einem sehr leckeren Abendessen bei meiner Gastfamilie abgerundet.
Der Montag begann mit einem Schock, beim Blick aus dem Fenster war doch tatsächlich alles weiß. Da es auch nicht aufhörte zu schneien, entschieden wir uns für einen Besuch in einer sehr schicken Mall. Am Nachmittag verbrachten wir etwas Zeit mit meinen Gastkindern, bevor wir für den Abend der Empfehlung meiner Gastmutter folgten und koreanisch Essen waren.
Das Ganze sah dann kulturgerecht so aus:

Am Dienstag hatten meine Geschwister die Ehre einen Tag in einer jüdischen Schule zu erleben, Fabian in der Middle School und Franzi in der High School. Wer die interessanten und zum Teil skurrilen Details wissen will, fragt die Beiden am besten selber.
An diesem Tag hieß es auch zeitig ins Bett gehen, denn am Mittwoch Morgen klingelte der Wecker bereits um 3.
Drei Stunden später saßen wir im Flieger nach San Francisco.
Der (etwas längere) Bericht über die darauf folgende Zeit wird wohl noch einige Tag auf sich warten lassen. Sobald ich die liegengebliebene Wäsche beseitigt habe und im Collegestoff wieder einigermaßen drin stecke, werde ich mich schnellstmöglich dran setzten.
Ich kann es einfach gar nicht glauben, die letzten zwei Wochen vergingen wie im Fluge und es kommt mir immer noch ein bisschen vor wie im Film.