Nach ca. 4 stündiger Fahrt durch nicht unbedingt abwechslungsreiche, aber trotzdem sehr schöne Landschaft, hieß unser Zwischenstopp am Mittag San Luis Obispo. Das Städtchen an der Pazifikküste war zwar ganz süß, hatte aber nicht wirklich viel zu bieten. Und so stiegen wir wieder ins Auto und fuhren 2 weitere Stunden, diesmal entlang der Küstenstraße Highway 1 bis nach Santa Barbara. Hier sah es schon anders aus. Eine lebendige Stadt im spanischen Flair mit einem tollen Strand. Wir bummelten entlang der Haupteinkaufsstraße bis zum Meer.
Dort gab es geteiltes Programm. Während der männliche Teil eher auf den Sport fokussiert war (wem dabei der aktive und wem der passive Part zu kam, lässt sich schwer erraten), genoss die weibliche Hälfte lieber die ersten kalifornischen Sonnenstrahlen in guter Hoffnung nach dem Urlaub wenigstens ein bisschen mehr Farbe im Gesicht zu haben.
Auf Abend hin hieß es noch einmal für 2 Stunden Auto fahren, denn die Final Destination für diesen Tag war Los Angeles. Auf dem Weg dorthin mussten wir allerdings noch einen Zwischenstop auf dem traumhaften Highway 1 einlegen um den tollen Sonnenuntergang zu begutachten.
Danach galt es nur noch an den Luxusvillen im schicken Santa Monica entlangzufahren, bis wir unser Hotel im LA Stadtteil San Marino del Ray gefunden hatten.
Der nächste Tag begann sonnig und so war auch unsere Stimmung als wir entlang des Beverly Hills Boulevard nach Hollywood fuhren.
Nach leichten Orientierungsschwierigkeiten, hatten wir den Walk of Fame gefunden und parkten vor einem Scientology Zentrum. Aber für diesen Tag zogen wir den Spaziergang über die Sterne mit den zahlreichen klangvollen Namen dem kostenlosen Stresstest vor.
Was gibt es sonst noch so von diesem berühmten Walk zu berichten: Je mehr uns die Namen unter unseren Füßen sagten, desto näher kamen wir dem Kodak Theater und desto aufdringlicher wurden die Reiseleiter, die hundertfach mit Touren durch Hollywood samt Besichtigung der Häuser der Schönen und Reichen warben.
Vor dem Kodaktheater (das zur Oskarnacht irgendwie immer viel toller wirkt) konnte man dann Bilder mit allerlei lebenden und nichtlebenden Filmhelden machen.
(hier das Kodak Theater und daneben das Chinese Theater)
Alles in allem war es jedoch etwas enttäuschend. Sicherlich auch, weil man einfach viel zu hohe Erwartungen an diesen Ort hat und man hinterher feststellen muss, dass man vom Angelina, Brad und Co- Feeling doch viel weiter entfernt ist, als man erhofft hatte.
Fairerheitshalber muss ich noch erwähnen dass mit dem Wachsfigurenkabinett und dem Guiness Records Museum schon versucht wird, den Menschenmassen etwas zu bieten.
Unseren Hollywood Abstecher wollten wir mit einem schönen Bild des berühmten Schriftzugs vollenden. Um den richtigen Platz zum Fotografieren zu erwischen, machten wir noch eine halbe Weltreise (u.a. entlang der Universal Studios) aber hatten letztendlich doch den gewünschten Erfolg.


Für den Nachmittag war Strand angesagt und so liefen wir von unserem Hotel aus die 2 Meilen bis zum Venice Beach.
Es schien zwar die Sonne aber leider war es auch sehr windig und so sahen wir nach 30 Minuten aus wie Sandfiguren.
Also gingen wir lieber weiter spazieren, entlang der Strandpromenade des Venice und Muscle Beach.

Dort trafen wir auf so dermaßen viele Alternative, dass man sich als eher "Normaler" selbst alternativ fühlte. Von die Kleidung der Menschen (es gab nichts Schräges was dort nicht anzutreffen war) über die Tatsache, dass man sich an jeder Ecke Tatoos stechen lassen konnte oder man Boddybuilder in Muskelbuden aus Glasfassaden wie im Zoo betrachte bis zu den Straßenkünstlern die z.B. eine Show daraus machten sich durch einen Toilettenschüssel zu zwängen, trug alles zum Gesamtbild bei.
Zum Ostersonntagsdinner gönnten wir uns einen Besuch in der Cheesecake Factory.
Am darauf folgenden Morgen stand LA Downtown auf dem Plan.




Von dort gibt es nichts weiter spektakuläres zu berichten, ein paar Hochhäuser, die Oper und mehr oder weniger sichere Straßen in diversen Vierteln.




(Man nimmt Fabi doch glatt ab, dass er nichts lieber tun wuerde als geradewegs in den Schulbus einzusteigen)
Auf Mittag fuhren wir weiter in Richtung Osten und mussten uns nicht nur von LA sondern ein paar Stunden später auch von Kalifornien verabschieden. Der neue Staat hieß Arizona und empfing uns mit dieser Landschaft, an der sich auch vorerst nicht viel ändern sollte:


Zu Abend erreichten wir Kingman, eine Stadt an der Route 66.
Das dazugehörige Museum hatte leider schon geschlossen und so mussten wir mit ein paar Kakteen, Zügen und alten Ranchen vorlieb nehmen, die sich ganz niedlich in den historische Stadtkern fügten.



Nachdem noch einmal bei Wendys ein Zwischenstop eingelegt wurde, fuhren wir die letzten 100 Meilen des Tages bis zum Hotel in Williams, südlich des Grand Canyon.
Fairerheitshalber muss ich noch erwähnen dass mit dem Wachsfigurenkabinett und dem Guiness Records Museum schon versucht wird, den Menschenmassen etwas zu bieten.
Unseren Hollywood Abstecher wollten wir mit einem schönen Bild des berühmten Schriftzugs vollenden. Um den richtigen Platz zum Fotografieren zu erwischen, machten wir noch eine halbe Weltreise (u.a. entlang der Universal Studios) aber hatten letztendlich doch den gewünschten Erfolg.
Für den Nachmittag war Strand angesagt und so liefen wir von unserem Hotel aus die 2 Meilen bis zum Venice Beach.
Es schien zwar die Sonne aber leider war es auch sehr windig und so sahen wir nach 30 Minuten aus wie Sandfiguren.
Also gingen wir lieber weiter spazieren, entlang der Strandpromenade des Venice und Muscle Beach.
Dort trafen wir auf so dermaßen viele Alternative, dass man sich als eher "Normaler" selbst alternativ fühlte. Von die Kleidung der Menschen (es gab nichts Schräges was dort nicht anzutreffen war) über die Tatsache, dass man sich an jeder Ecke Tatoos stechen lassen konnte oder man Boddybuilder in Muskelbuden aus Glasfassaden wie im Zoo betrachte bis zu den Straßenkünstlern die z.B. eine Show daraus machten sich durch einen Toilettenschüssel zu zwängen, trug alles zum Gesamtbild bei.
Zum Ostersonntagsdinner gönnten wir uns einen Besuch in der Cheesecake Factory.
Am darauf folgenden Morgen stand LA Downtown auf dem Plan.
Von dort gibt es nichts weiter spektakuläres zu berichten, ein paar Hochhäuser, die Oper und mehr oder weniger sichere Straßen in diversen Vierteln.
(Man nimmt Fabi doch glatt ab, dass er nichts lieber tun wuerde als geradewegs in den Schulbus einzusteigen)
Auf Mittag fuhren wir weiter in Richtung Osten und mussten uns nicht nur von LA sondern ein paar Stunden später auch von Kalifornien verabschieden. Der neue Staat hieß Arizona und empfing uns mit dieser Landschaft, an der sich auch vorerst nicht viel ändern sollte:
Zu Abend erreichten wir Kingman, eine Stadt an der Route 66.
Das dazugehörige Museum hatte leider schon geschlossen und so mussten wir mit ein paar Kakteen, Zügen und alten Ranchen vorlieb nehmen, die sich ganz niedlich in den historische Stadtkern fügten.
Nachdem noch einmal bei Wendys ein Zwischenstop eingelegt wurde, fuhren wir die letzten 100 Meilen des Tages bis zum Hotel in Williams, südlich des Grand Canyon.

1 Kommentar:
Jetzt hab ich es endlich mal geschafft, sämtliche Berichte zu lesen und ich muss sagen... Ich bin neidisch. Aber gut, ich hoffe, dass ich wenigstens San Francisco sehen kann.
Na dann bis bald mal wieder bei einem netten kleinen Skype-Gespräch
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