Auch der Schneesturm legte sich und so ging die Reise in der Nacht auf den Sonntag bei eisiger Kälte los. Eine Halbe Nacht auf dem Flughafen und 4,5 Stunden Flug plus ein kleiner Crosslauf beim Zwischenstopp in Charlotte (um in 15 Minuten vom Gate B zum Gate J zu kommen) später und wir wurden von einer Hitzewand und Palmenwedel in Miami begrüßt. Auf dem Weg zum Bus trafen wir auf ein sehr nettes Ehepaar aus Boston. Da wir feststellten, dass unsere Unterkünfte fast nebeneinander lagen, saßen wir kurzerhand mit bei ihnen im Taxi auf dem Weg nach South Beach.
Unser Hostel lag inmitten einer engen Gassen im südländischen Flair im Herzen von South Beach, 2 Blocks vom Strand entfernt.
Schnell 3er Kleidungslagen entledigt und ab ging es an den Atlantik.
Unsere weitere Erkundungstour führte uns entlang des Ocean Drives (eine der meist gezeigtesten Straßen in Filmen und Serien )

und auf Lincoln (Haupteinkaufsstraße).

Auf dem Español Way tauchten wir in das lateinamerikanisch geprägte Nachtleben ein,
genossen den teuersten Cocktail in unserem Leben

und ließen uns über die Essbarkeit des Bambusgewächses aufklären (was ungefähr so schmeckt wie wenn man in einen zuckergetränkten Holzspan beißt - warum auch nicht ? ;)

Die spanischen Klänger verfolgten uns noch bis ins Bett. Am nächsten Morgen ging es sofort zum Strand.

Die morgendlichen Wolken machten immer mehr der stark einstrahlenden Sonne Platz, jedoch war die Wärme durch ein mittelstark wehendes Lüftchen erträglich, fatal, wie sich herausstellen sollte.
Und so sonnten wir uns, schliefen ein, gingen baden und sonnten uns weiter.

Ich hätte glatt den ganzen Tag am Strand verbracht, jedoch machte meiner Freundin Tomke die Sonne am Nachmittag dann doch zu schaffen.
Und so entschieden wir uns für einen Stadtbummel, erkundeten eine Auswahl der unzähligen Kunstgallerien und begutachteten die neuesten Trends auf der Bootsmesse, die zu dieser Zeit in Miami für Aufsehen sorgte.


















Zurück im Hostel der Blick in den Spiegel - kleiner Schock - ich hätte jedem Indianer Konkurrenz machen können.
Die Tatsache lies uns allerdings nicht davon abhalten uns wiederum ins nächtliche Getümmel zu stürzen.




Wer schon mal einen ordentlichen Sonnenbrand und -stich hatte weis in etwa wie sich die Nacht so anfühlt
Aber nichts desto trotz ging es am Dienstag Morgen in aller Frühe und Frische weiter, denn ein straffes Programm lag vor uns.
Zuerst ging es in den Everlgades Nationalpark, wo eine Bootstour anstand.

Diese bestand aus 2 Teilen. Im Ersten fuhren wir langsam, so dass wir einen guten Blick auf die immer wieder rechts und links vom Boot auftauchenden Alligatoren hatten.

Im zweiten Teil ging es dann mit Vollspeed durch das Sumpf- und Wassergebiet.


Hinterher stand noch eine kleine Tiervorstellung an. Bei der man auch so selbst einmal einen kleinen süßen Alligator in den Händen halten durfte (was sich in etwas so anfühlt wie sehr gutes Leder)

Jedoch konnte mich das Tierchen wohl nicht allzu gut leiden und ehe ich mich versehen hatte, war es mir aus den Händen gesprungen. Kurzer Aufschrei bei allen Anwesenden (leider gibt es auch aufgrund des kleinen Schocks von der Kamerafrau kein Bild) und ein 3 Sekunden später war das Tier wieder eingefangen.

Auf Mittag ging es dann nach Downtown Miami, eine Stadt mit vielen Gesichtern, die ganz stark lateinamerikanisch geprägt ist. So war auch die Stadtrundfahrt in Englisch sowie in Spanisch.
Vorbei an den Hochhäusern im Financial District fuhren wir nach Little Havanna.



Durch schicke Villenviertel ging es weiter ans Meer.


Bei der anschließenden Bootstour bekamen wir eine kleinen Eindruck, wo man sein Geld so anlegen kann, wenn man einen zweistelligen Millionenbetrag im Jahr zu viel hat.


Zum Beispiel auf der Fisher Island, die mit den teuersten Grundstückspreisen der gesammten USA beeindrucken kann und deren Einwohner das höchste Pro Kopf Einkommen von Nordamerika stellen. Aber auch auf Star Island, Hibiscus Island und Palm Island, wo Madonna ihr Sommerhaus neben Shaquille O´Neal hat und sich Julia Iglesias und Gloria Estefan zum Tennis treffen, lässt es sich ganz gut leben.



Und für die Tatsache, dass man unter seinesgleichen ist, denn Normalsterblichen bleiben die Stege zu diesen Inseln verwehrt, legt man doch auch ohne mit der Wimper zu zucken einen fünfstelligen Betrag im Jahr für Landschaftspflege hin. Am späteren Abend gab es einmal mehr den Beweis wie klein doch die Welt ist. Nichts ahnend trafen wir auf der Straße vor unserem Hostel 2 gut befreundete Au Pairs (mit der einen teilte ich bei der Orientation in New York das Hotelzimmer), für die Miami an diesem Abend Station ihrer Florida Reise war.
Am nächsten Morgen hieß es leider auch schon wieder Abschied nehmen und so fuhren wir auf Mittag wieder zum Flughafen.
Erst beim Einchecken bemerkten Tomke und ich, dass wir unterschiedliche Flüge gebucht hatte. Bei gleicher Air Line und auf eine Minute gleich terminierte Ankunftszeiten flog ich wiederum über Charlotte und Tomke über Philadelphia.
Aber auch das stellte kein unlösbares Problem dar und so befanden wir uns am späten Abend wieder im arktisch kalten Michigan.
Wenigstens wurde ich am nächsten Morgen im College gefragt, ob ich vom Strand direkt ins Kurszimmer gerollt wurde. Nur leider wird die sommerliche Bräune bald wieder verschwunden sein. Was bleibt, sind tolle Erinnerungen, die mir den aktuellen Blick aus dem Fenster (Schnee, Schnee und noch mehr Schnee) etwas erleichtern und die Hoffnung, dass auch hier der Winter seine finalen Auswirkungen zeigt.
und auf Lincoln (Haupteinkaufsstraße).
Auf dem Español Way tauchten wir in das lateinamerikanisch geprägte Nachtleben ein,
genossen den teuersten Cocktail in unserem Leben
und ließen uns über die Essbarkeit des Bambusgewächses aufklären (was ungefähr so schmeckt wie wenn man in einen zuckergetränkten Holzspan beißt - warum auch nicht ? ;)
Die spanischen Klänger verfolgten uns noch bis ins Bett. Am nächsten Morgen ging es sofort zum Strand.
Die morgendlichen Wolken machten immer mehr der stark einstrahlenden Sonne Platz, jedoch war die Wärme durch ein mittelstark wehendes Lüftchen erträglich, fatal, wie sich herausstellen sollte.
Und so sonnten wir uns, schliefen ein, gingen baden und sonnten uns weiter.
Ich hätte glatt den ganzen Tag am Strand verbracht, jedoch machte meiner Freundin Tomke die Sonne am Nachmittag dann doch zu schaffen.
Und so entschieden wir uns für einen Stadtbummel, erkundeten eine Auswahl der unzähligen Kunstgallerien und begutachteten die neuesten Trends auf der Bootsmesse, die zu dieser Zeit in Miami für Aufsehen sorgte.
Zurück im Hostel der Blick in den Spiegel - kleiner Schock - ich hätte jedem Indianer Konkurrenz machen können.
Die Tatsache lies uns allerdings nicht davon abhalten uns wiederum ins nächtliche Getümmel zu stürzen.
Wer schon mal einen ordentlichen Sonnenbrand und -stich hatte weis in etwa wie sich die Nacht so anfühlt
Aber nichts desto trotz ging es am Dienstag Morgen in aller Frühe und Frische weiter, denn ein straffes Programm lag vor uns.
Zuerst ging es in den Everlgades Nationalpark, wo eine Bootstour anstand.
Diese bestand aus 2 Teilen. Im Ersten fuhren wir langsam, so dass wir einen guten Blick auf die immer wieder rechts und links vom Boot auftauchenden Alligatoren hatten.
Im zweiten Teil ging es dann mit Vollspeed durch das Sumpf- und Wassergebiet.
Hinterher stand noch eine kleine Tiervorstellung an. Bei der man auch so selbst einmal einen kleinen süßen Alligator in den Händen halten durfte (was sich in etwas so anfühlt wie sehr gutes Leder)
Jedoch konnte mich das Tierchen wohl nicht allzu gut leiden und ehe ich mich versehen hatte, war es mir aus den Händen gesprungen. Kurzer Aufschrei bei allen Anwesenden (leider gibt es auch aufgrund des kleinen Schocks von der Kamerafrau kein Bild) und ein 3 Sekunden später war das Tier wieder eingefangen.
Auf Mittag ging es dann nach Downtown Miami, eine Stadt mit vielen Gesichtern, die ganz stark lateinamerikanisch geprägt ist. So war auch die Stadtrundfahrt in Englisch sowie in Spanisch.
Vorbei an den Hochhäusern im Financial District fuhren wir nach Little Havanna.
Durch schicke Villenviertel ging es weiter ans Meer.
Bei der anschließenden Bootstour bekamen wir eine kleinen Eindruck, wo man sein Geld so anlegen kann, wenn man einen zweistelligen Millionenbetrag im Jahr zu viel hat.
Zum Beispiel auf der Fisher Island, die mit den teuersten Grundstückspreisen der gesammten USA beeindrucken kann und deren Einwohner das höchste Pro Kopf Einkommen von Nordamerika stellen. Aber auch auf Star Island, Hibiscus Island und Palm Island, wo Madonna ihr Sommerhaus neben Shaquille O´Neal hat und sich Julia Iglesias und Gloria Estefan zum Tennis treffen, lässt es sich ganz gut leben.
Und für die Tatsache, dass man unter seinesgleichen ist, denn Normalsterblichen bleiben die Stege zu diesen Inseln verwehrt, legt man doch auch ohne mit der Wimper zu zucken einen fünfstelligen Betrag im Jahr für Landschaftspflege hin. Am späteren Abend gab es einmal mehr den Beweis wie klein doch die Welt ist. Nichts ahnend trafen wir auf der Straße vor unserem Hostel 2 gut befreundete Au Pairs (mit der einen teilte ich bei der Orientation in New York das Hotelzimmer), für die Miami an diesem Abend Station ihrer Florida Reise war.
Am nächsten Morgen hieß es leider auch schon wieder Abschied nehmen und so fuhren wir auf Mittag wieder zum Flughafen.
Erst beim Einchecken bemerkten Tomke und ich, dass wir unterschiedliche Flüge gebucht hatte. Bei gleicher Air Line und auf eine Minute gleich terminierte Ankunftszeiten flog ich wiederum über Charlotte und Tomke über Philadelphia.
Aber auch das stellte kein unlösbares Problem dar und so befanden wir uns am späten Abend wieder im arktisch kalten Michigan.
Wenigstens wurde ich am nächsten Morgen im College gefragt, ob ich vom Strand direkt ins Kurszimmer gerollt wurde. Nur leider wird die sommerliche Bräune bald wieder verschwunden sein. Was bleibt, sind tolle Erinnerungen, die mir den aktuellen Blick aus dem Fenster (Schnee, Schnee und noch mehr Schnee) etwas erleichtern und die Hoffnung, dass auch hier der Winter seine finalen Auswirkungen zeigt.

5 Kommentare:
erste! ;)
wow das klingt ja nach einem tollen kurzurlaub!! die bilder sind klasse! und - ja - dein indianer-teint kommt voll zur geltung... was deine freundin ja nicht unbedingt von sich behaupten kann! ;)
eine frage noch: wer is denn das, mit der du dort warst, und wie kommt man auf die idee für 4 tage nach FL zu fliegen? :) (is sowas sehr teuer?)
lass dir durch den schnee nicht die laune verderben und komm gut in die neue woche!
hab dich lieb!
anika
Hey Rothaut,
wie gehts, wie stehts?
Auch von mir, super Bilder! *raeusper*
"leider gibt es auch aufgrund des kleinen Schocks von der Kamerafrau kein Bild"
Soll ich mich da als Kamerafrau angesprochen fuehlen? Naja... ich sass in der 2. Reihe und hatte Angst, dass Vieh sitzt gleich an meiner Gurgel. Naehstes mal film ich, versprochen!!
@Anika:
Das Wesen/die Kamerafrau/die Tomke, das bin ich ;)
mein Sonnenbrand geht unterhalb des Bauchnabels los und faengt langsam an abzupellen. Da ich zwischenzeitlich ein Shirt ueber meinem Gesicht u. Oberkoerper hatte (verdammt schlau...nich Alex?)bin ich den Indianern nicht beigetreten :D:D
LG und drueckie, Tomke
PS: danke nochmal fuer die schoene Zeit mir dir!
Hallo du kleine Bonse..posiert heir nur in Burton und roxy klamotten an den Promenade in Florida rum-was soll ich da nur schreiben oder sagen ;)WOW :P freu mich das es dir so gut geht und genieß die Zeit *winkwink* PS.: In der Hoffnung auf Sonne bist du nicht die einzigste-das Vogtland versinkt im Schnee+Kälte :X
hihi das mit den klamotten is mir auch aufgefallen ;)
jaja chemnitz versinkt ebenfalls im schnee... ich glaub ich erwähn jetzt mal lieber nicht, dass in phoenix, wo ich bald sein werde, grad 25 grad sind... :P
...noch 14 mal schlafen *juhuuu*
@ Anika; die Tomke hat sich ja schon selbst vorgestellt;). Sie war auch Au Pair hier und ne sehr gute Freundin. Leider ist ihre Zeit schon vorbei und sie seit Freitag wieder in Deutschland. Somit war Miami der ideale Abschluss.
Wie man darauf kommt nach Florida zu fliegen; vielleicht konnte ich mich dem Massenzwang (alle sind irgendwie im Februar oder März in Florida) nicht widersetzten. Viel mehr wollte ich jedoch die Woche Urlaub (meine Familie war verreist) nicht einfach so in diesem Land mit den unbegrenzten Möglichkeiten verschwenden und was liegt in Anbetracht der Wetterlage in Michigan näher als Florida;)
Außerdem hatten wir noch ein ziemlich günstiges Angebot, da wir auch erst ne Woche vorher gebucht haben.
@ Tomke; mir gehts supi, außer das ich meiner sommerlichen bräune hinterher weine, die sich viel zu schnell schon wieder abpellt.
Ja ich bitte doch darum, dass solche Szenen demnächst gefilmt werden.
Und wer sonst soll sich angesprochen fühlen, als die Tomke aus Westerstede (ähm LA ), die 650 Bilder in 4 Tagen gemacht hat.
Ja, hinterher ist man immer schlauer, aber dafür konntest du dem Flamingo nicht so toll Konkurrenz machen
@ Jule (und Anika): Was euch wieder auffällt. Ich musste mich doch wenigstens ein bissl den Gegebenheiten in South Beach anpassen. Sonst hätten die mich ganz schnell wieder nach Detroit ausgewiesen. Leider ist deren Stellenwert hier wohl knapp über H&M.
Ganz lieben Dank Jule, und ich hoff natürlich ganz fest für euch mit !
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