Dienstag, 21. Juli 2009

Deutsche Mädels unterwegs in Amerika Teil 3 - Driving in a Big Red Car



4 deutsche Mädels (Annika, Franzi, Franzi´s Freundin Lisa und Alex), ein großes rotes Auto und eine gemeinsame Mission: von Boston aus zu den Niagara Fällen.

Zur Vorbereitung wurden Karten studiert, sich mit dem Auto vertraut gemacht und großzügig eingekauft (man kann ja nie wissen :). 


Frei nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" erreichten wir nach 3 Raststättenstops und einen Notfallstop an der Autobahn Bufallo. Schnell stellten wir fest, dass sich die Stadt nicht wirklich für einen längeren Besuch lohnt, stattdessen entschieden wir uns für ein abendliches Picknick am malerischen Erisee

Gestärkt gab es nur noch eine größere Hürde zu meistern, die Grenzüberquerung nach Kanada. Gar nicht so leicht sich bei dem überaus attraktiven Erscheinungsbild unseres Kontrolleurs auch noch auf die Fragen nach Drogen, Waffen und Bomben zu konzentrieren =). Kurze Zeit später befanden wir uns dann auch schon im kanadischen Ort Niagara Falls, wo unserer zentral gelegenes Motel schon auf uns wartete. Beim nächtlichen Spaziergang durch den kommerziellen Touristenort (man fühlte sich ein bisschen wie in Las Vegas) 

und entlang des Ufers, der bunt beleuchteten gigantischen Wasserfälle, konnten wir erste Eindrücke einfangen.



Titelbild für den Harley Kalender 2010? :)

Der nächste Morgen begann mit einem Sprung in den Motelpool, bevor wir den 10-minütigen Fußweg zu den Fällen antraten.

(auf der linken Seite seht ihr die amerikanischen Fälle und auf der rechten die kanadischen)
 
Dort entschieden wir uns für die "Maid of Mist" Bootstour. Ausgestattet mit sexy Regencapes wurden wir auf ein Boot geschleust, dass denkbar nah an die herunter rauschenden Wassermassen heranfuhr. Und so wurden wir nicht nur gehörig nass, sondern bekamen auch eine eindrucksvolle Vorstellung von der unglaublichen Kraft des Wassers. 

Wieder an Land gaben wir uns keine große Mühre schnell zu trocknen, da auch schon die nächste Attraktion anstand: The Walk behind the Falls

(das Ganze diesmal in gelb)
Es erwartete uns nicht ganz, was wir uns davon versprochen hatten. Durch unterirdische Gänge konnte man an 3 Punkten direkt hinter den Fällen stehen, sah aber nicht mehr als weißen Dunst. Die Aussichtsplattform auf halber Höhe direkt neben den Fällen entschädigt jedoch dafür. 


Kaum dem Souvenirshop, durch welchen man im gewohnten Maße geschleust wurde, entkommen, hörte ich wie mein Name gerufen wurde. Was für eine Überraschung als plötzlich die Sabine Rannacher, eine enge Freundin meiner Familie und ihre Patentochter Suzan aus Palästina hinter uns standen. Die beiden waren zu der zeit zu Beusch bei Verwandten von Suzan in Toronto. Auch Annika und Franzi konnten sich noch an Suzan erinnern, da sie mich bei ihrem Deutschlandbesuch vor 2 Jahren für einen Tag mit in die Schule begleitet hatte. Den Nachmittag verbrachte ich mit Suzan und Sabine im Gelände der Fälle, während die Mädels Einkaufen und noch etwas auf Erkundungstour gingen. Am Abend hieß es dann erst einmal wieder Abschied nehmen von den beiden. Wahrscheinlich aber werde ich die Sabine bei ihrem Israel/Palästina Besuch im April begleiten :)
Wir 4 Mädels hatten natürlich noch weitere Pläne:

(in den Sommermonaten wird jeden Freitag ein großes Feuerwerk über den Fällen gezündet, zu welchem wir natürlich nicht fehlen durften)

Unser weiteres Programm stand dann im Zeichen der (im Vergleich zu den USA) gelockerten Alkohol- und Nachtlebenbestimmungen. 

Noch etwas verschlafen ging am nächsten Morgen die Reise im Big Red Car weiter. Ziel und damit auch die letzte Station unseres Trips war das 1,5h entfernte Toronto. 
Hotel gefunden (ohne Probleme, ohne Navi *g*), eingecheckt und schon stürzten wir uns in die größte Stadt Kanadas. Um so viele Eindrücke wie möglich zu bekommen, entschieden wir alles zu erlaufen. Neben vielen Hohen Gebäuden waren die Highlights: 
das Eaton Center (ein riesiges Einkaufszentrum) mit dem Platz davor

das alte Destillerie Gelände, in welchem sich heute zahlreiche Kunstgalerien und Ateliers befinden.

Sowie die Hafenregion mit dem Fußweg entlang des Ontariosees.

 Wo wir uns auch für ein Restaurant entschieden.

Auffällig war noch, dass es für amerikanische Verhältnisse überdurchschnittlich viele hübsche Männer gab :), die meisten davon schätzungsweise schwul. 

Den Abend ließen wir eher gemütlich und mit den Reserven vom Vortag ausklingen. 
Mit dem Besuch des CN Towers fand unsere Reise einen gebührenden Abschluss. 

Auf dem höchsten Fernsehturm der Welt hatten wir nicht nur einen gigantische Aussicht sondern auch ein bisschen Nevenkitzel, da der Boden der Aussichtsplattform zum Teil aus Glas bestand. 



Danach mussten wir uns von der Franzi, der Lisa und dem Big Red Car verabschieden. Deren Weg ging zurück nach Boston, während die Annika und ich den Fußweg zur Bushaltestelle antraten und mit dem Greyhound Bus über London, und Windsor zurück nach Detroit fuhren. 
Die amerikanische Granzkontrolle wurde noch etwas abenteuerlich, hatten wir doch vergessen unsere Obstvorräte rechtzeitig aufzuessen sowie die kleine Vodkaflasche zu vernichten. So wurden wir zur Sonntagabendbelustigung (ich glaub die hielten uns für verrückt) und mussten die Flasche vor den Augen des Kontrolleurs in den Gulli kippen. Treisterweise durften wir nicht einmal die schöne leere Flasche behalten. 

Eine tolle Reise, bei der von allem etwas dabei war.....am meisten natürlich der Spaß!!!

2 Kommentare:

Anika hat gesagt…

WIE TOLL!!! :D

Franzi hat gesagt…

Oh ja...toll war's!!! Das sind einfach bleibende Eindruecke und Erinnerungen! Wie freu ich mich erst auf naechste Woche...

c ya

xoxo :)